Ueber einige Kleidertrachten des chinesischen Alterthums.
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Zu den Zeiten Yü’s von Hia kam das Reich Khiü-seu
und machte grobe Tücher sowie Pelze zum Geschenk. 1
Tschün-yü-kuen besuchte ^ ||[5 Tseu-ki
und sprach: Ist ein Fuchspelz auch abgenützt, man kann ihn
nicht mit dem Felle des gelben Hundes ausbessern. Ki sprach:
Ja. Ich empfange ehrerbietig die Belehrung. Ich bitte, Weisheitsfreunde
wählen zu dürfen, ohne dass ich kleine Menschen
zwischen sie einmenge. 2
Su - thsin erklärte sich gegen ü ^ Li -tai. Dieser
schickte ihm Pelze von schwarzem Marder und hundert Pfunde
gelben Goldes.
Su-thsin sprach vor dem Könige von Thsin und reichte
ein Schreiben empor. Er reichte ein solches zehnmal empor,
jedoch, was er sprach, ward nicht ausgeübt. Die Pelze von
schwarzem Marder nützten sich ab, die hundert Pfunde gelben
Goldes gingen zu Ende. Seine Gestalt war vertrocknet. Als
er ’ heimkehrte, stieg die Gattin seinetwegen nicht von dem
Webstuhl herab, die Schwägerinnen kochten seinetwegen nicht.
Jemand sagte zu dem Landesherrn von Meng-tschang: Die
Balken des grossen Ahnentempels sind nicht die Aeste eines
einzigen Baumes. Der Pelz der tausend Pfunde Goldes ist
nicht der Pelz eines einzigen Fuchses. 3
Ki-tse von Yen-ling gelangte nach Tsi. Er sah, dass auf
dem Wege Gold zurückgelassen worden. Es war im Sommer,
im fünften Monate. Es zeigte sich ein Mensch, der einen Pelz
trug und Reisig sammelte. Ki-tse rief ihn und hiess ihn das
Gold nehmen. Der Reisigsammler sprach: Ich trage im fünften
Monate einen Pelz und sammle Reisig. Bin ich Einer, der
Gold ausgibt ? 4
1 Die Darlegung der Geschlechtsalter der Kaiser und Könige.
2 Die späteren Worte des Frühlings und Herbstes.
3 Die Tafeln der kämpfenden Reiche.
4 Der Frühling und Herbst von U und Yue.