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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 71. Band, (Jahrgang 1872)

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Pfizmaier.

Das  Wasser  des  Stromes  und  des  Flusses  stammt  nicht
von  einer  einzigen  Quelle.  Der  Pelz  der  tausend  Pfunde  Goldes
kommt  nicht  von  einem  einzigen  Fuchse.

Fürst  Wen  von  Tsin  liebte  die  vorzüglichen  Männer,  die
schlecht  gekleidet  waren.  Deswegen  kleideten  sich  die  Diener
des  Fürsten  Wen  in  Widderpelze. 1

m  #  Lin-lui 2  war  beinahe  hundert  Jahre  alt.  Im
Frühlinge  erschien  er  in  einem  Pelze  auf  den  Aeckern.  3
Es  gibt  Pelze,  die  tausend  Pfunde  Goldes  kosten,  aber
kein  Tuch,  das  tausend  Pfunde  Goldes  kostet. 4

Die  Menschen  von  Khiü-seu  unterwarfen  sich  der  Tugend
Yii’s  von  Hia.  Sie  reichten  ihm  als  Geschenk  ihre  kostbaren
Pelze.  Das  Haar  derselben  entsandte  fünffachen  bunten  Glanz.
Ihr  helles  Licht  hatte  fünf  Farben.

Das  Geschlecht  Schao-hao  hatte  seine  Hauptstadt  in  Khiöfeu.
  Die  haarigen  Menschen  von  Khien-ti  reichten  als  Geschenk
ihre  Flügelpelze.  5
In  Tsi  war  ein  Hundedieb,  der  gegen  -^p>  jjtfö  ^  Hukuei-tse
  prahlte.  Der  Hundedieb  sprach:  Der  Pelz  meines
Vaters  hatte  blos  den  Schweif.  —  Hu-kuei-tse  sprach:  Mein
Vater  hatte  Sommer  und  Winter  blos  Beinkleider  mit  einem
einzigen  Fusse.

Als  Yao  über  die  Welt  als  König  herrschte,  trug  er  im
Winter  einen  Hirschpelz,  im  Sommer  Flachs  und  gesottenen
Flachs.

1  Das  Buch  Me-tse.
2  Es  wird  bemerkt,  dass  Lin-lui  in  den  Büchern  und  Ueberlieferungen  nicht
vorkommt.  Er  sei  ein  verborgener  Mann  des  Alterthums  gewesen.
3  Das  Buch  Lie-tse.
4  Das  Buch  Thsin-tsing-tse.
6  Das  Buch  Tien-khieu-tse.
            
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