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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 71. Band, (Jahrgang 1872)

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Pfi  zmaier.

Man  fragt,  was  ,Schürze'  bedeutet.  Fe  ,Schürze'  ist
so  viel  als  Pi  ,bedecken'.  Indem  man  im  Wandeln  die
Vorderseite  bedeckt,  hat  man  Geschäfte.  Man  unterscheidet
dadurch  den  vornehmen  und  niedrigen  Stand.  Der  Schmuck
besitzt  Vorzüge. 1
Die  Kniebedeckung  ist  die  Schürze  des  Alterthums.  Die
kämpfenden  Reiche  erhoben  die  Waffen.  Weil  die  Schürze
kein  Schmuck  der  Krieger  war,  entfernte  man  sie.  Kaiser  Ming
von  Han  liess  wieder  Schürzen  verfertigen.  2
Die  Schürzen  verfertigt  man  aus  Leder.  Man  stellt  dar
die  Farbe  der  unteren  Kleider.  Seit  Thang  bis  Tscheu  gab
man  hinzu  Zeichnungen  und  Schmuck.  Bei  den  Hia  waren  es
Berge.  Man  nahm  die  Menschlichkeit,  auf  die  man  sich  stützen
kann.  Bei  den  Yin  war  es  das  Feuer.  Man  nahm  dessen  Glanz
und  Licht.  Bei  den  Tscheu  waren  es  die  bunten  Farben  des
Drachen.  Man  nahm  dessen  Veränderungen  und  Verwandlungen. ­
  3
&  m  Tschö-mö  sagte  zu  seiner  Gattin:  Wenn  es  in
der  Welt  einen  Weg  des  Gesetzes  gibt,  so  trage  ich  eine
Schürze,  mein  Sohn  ein  Gürtelgehänge.  Wenn  es  in  der  Welt
keinen  Weg  des  Gesetzes  gibt,  so  trage  ich  eine  Last  auf  dem
Rücken,  mein  Sohn  auf  dem  Haupte. 4
Das  Gürtelgeliiinge.
Pei  ,das  Gürtelgehänge'  ist  das  Gehänge  des  grossen
Gürtels.  An  dem  Gürtelgehänge  muss  sich  Tuch  befinden.
Deswegen  bildet  man  das  Zeichen  mit  |j]  Kin  ,Tuch‘. ä
Pei  ,Gürtelgehänge'  ist  so  viel  als  'jS  Pei  ,mehrfach'.
Es  besagt,  dass  es  nicht  Ein  Gegenstand  ist,  sondern  Mehrfaches ­
  und  Zweifaches.  Es  enthält  Dinge  wie  Perlen,  Edelsteine, ­
  ein  Messer  für  den  Gebrauch,  ein  Tuch,  ein  Horn  zum
Lösen  der  Knoten. 6

1  Das  Durchdringen  des  weissen  Tigers.
5  Die  von  Siü-kuang  verfassten  weiteren  Erklärungen  der  Weise  der
Sänften  und  Kleider.
3  Die  kurzen  Bemerkungen  Hoan-thsi’s.
1  Das  Buch  Tschuang-tse.  Man  soll  sich  verbergen  und  seine  Habe  verstecken.
5  Der  erklärte  Schriftschmuck.
6  Die  erklärten  Namen.
            
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