Uefcer einige Kleidertrachten des chinesischen Alterthums.
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Der krumme und der viereckige Kragen.
Der krumme Kragen ist oben schräg und umschliesst den
Hals. Seine Gestalt ist krumm. 1
Der krumme Kragen ist gleich dem Winkelmass und entspricht
einem Vierecke. 2
sfj} yj'i Tschti-pö führte den Jünglingsnamen
M
Scliö-yang. Derselbe konnte mit zwölf Jahren die Gedichte und
die Bücher hersagen. Er wartete eiiist auf ^ Hoang, den
älteren Bruder Ma-yuen’s. Pö trug einen viereckigen Kragen
und war im Stande, nach dem Winkelmasse einherzuschreiten. 3
Das Ueberkleid und das zusammenhängende Kleid.
Das Ueberkleid der Weiber heisst ^ Kuei. Was herabhängt,
ist oben breit, unten schmal, gleich einer Arzneikugel.
J<f| Scho ,das zusammenhängende Kleid' ist ]j| Schö ,Zusammenhängen'.
Die oberen und die unteren Kleider hängen zusammen.
4
Das zusammenhängende Kleid ist ein langes Hemd. 5
Wenn jetzt die Kaiserin sich zum Besuche in dem Ahnentempel
meldet, trägt sie die grossen Kleider, ein Ueberkleid
und ein zusammenhängendes Kleid. 6
Ho-hi, die Kaiserin von dem Geschlechte Teng war von
Sinn sparsam und eingeschränkt. So oft eine festliche Zusammenkunft
stattfand, putzten sich die kaiserlichen Gemalinnen
und die theuren Menschen um die Wette heraus. Haarnadeln
und Ohrgehänge waren glänzend und buntfarbig, Ueberkleider
und untere Kleider dünn und durchsichtig. Die Kaiserin allein
1 Die erklärten Namen.
2 Die tiefen Kleider in den Gebräuchen. Der krumme Kragen ist der alte
viereckige Kragen.
3 Das Buch der späteren Han. Die Laute und die Bedeutungen des früheren
Buches sagen: Der Kragen, dessen man sich unter dem Halse bedient,
ist genau ein Viereck. Die Lernenden tragen ihn.
4 Die erklärten Namen.
5 Das Kuang-ya.
6 Die von Siii-kuang verfassten vermischten weiteren Erklärungen der
Sänften und Kleider.