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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 71. Band, (Jahrgang 1872)

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Pfizmaier.

In  den  hinterlassenen  Verordnungen  Ma-yung’s  heisst  es:
Unter  den  Anzügen  entfernte  man  die  Kleider  der  fünf
Zeiten.  Man  durfte  sich  blos  einfacher  Kleider  von  hochrother
Sarsche  bedienen.

Das  gefütterte  Kleid.
Bei  dem  Opfer  in  dem  Stammhause  und  in  dem  Ahnentempel ­
  hatte  man  in  dem  Zeiträume  Thsu-yuen  (48  bis  44  v.
Chr.)  hochrothe  Kragen  und  Aermel  an  den  gefütterten  Kleidern,
hochrothe  Beinkleider  und  Binden.  Man  zeigte,  dass  das  Herz
roth  (aufrichtig)  sei.  Wenn  man  in  den  fünf  Umgebungen  das
Opfer  darbot,  richtete  man  sich  bei  einem  jeden  nach  deren
Farbe. 1
Der  Himmelssohn  reicht  nach  den  Gebräuchen  für  die
Umgebungen  das  Opfer  dar  in  einem  gefütterten  Kleide.  Dieses
hat  hochrothe  Säume  an  Kragen  und  Aermeln.  An  dem  Hofe
hat  es  schwarze  Säume. 2
In  den  Trachten  der  Obrigkeiten  von  Wei  heisst  es:
Gefütterte  Kleider 3  mit  schwarzen  Säumen,  Kragen  und
Aermeln.
^  |t[j  Tsching-hung  war  der  ,sparende  Mann'  des  Districtes.
  Unter  dem  Volke  war  ein  jüngerer  Bruder,  der  das
Geld  des  älteren  entfremdete.  Er  hatte  es  noch  nicht  zurückgegeben. ­
  Die  Schwägerin  ordnete  die  Sache.  Sie  ging  zu  Hung,
verkaufte  ein  gefüttertes  Kleid  und  gab  das  Geld  im  Namen
ihres  Schwagers  zurück.  Der  ältere  Bruder  hörte  dieses  und
schämte  sich.  Er  schickte  das  Weib  mit  dem  Gelde,  damit  sie
es  zurückgehe.  Hung  nahm  es  nicht  an. J

(nachdenklich)  sind  die  posthumen  Namen  der  zwei  letzten  Kaiser  des
westlichen  Tsin.
1  Die  Farbe  der  Weltgegend.  Die  von  Tung-pa  verfassten  Denkwürdigkeiten ­
  der  Sänften  und  Kleider  der  Han.
2  Die  von  Siii-kuang  verfassten  vermischten  weiteren  Erklärungen  der
Sänften  und  Kleider.
m  *  Tschung-tan-I  ,ein  mittleres  einfaches  Kleid 1  ist  so  viel
als  £  4«  Tschung-I  ,ein  mittleres  d.  i.  ein  gefüttertes  Kleid.'
4  Die  Verzeichnisse  der  Vorbilder  von  Kuei-ki.
            
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