Ueber einige Kleidertrachten des chinesischen Altertums.
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m % U-yeu war der Enkel des sparenden Mannes 1
von Siang in Kiao-tung. Was seine Gemüthsart betrifft, so
raubte er einem reichen Manne des Volkes fünfhundert Kupfermünzen
und erhandelte für seinen Vater ein einfaches Kleid.
Sein Vater fürchtete sich. Er hiess ihn mit dem einfachen
Kleide sich zu dem Thore begeben und sich entschuldigen.
Yeu schickte das einfache Kleid seinem Vater. 2
Gegen das Ende der Han machte das Volk des Berges
m Y » rothe Tücher zum Geschenk. Liang-ki liess daraus
Kleider verfertigen. Er nannte dieselben £ ft Tan-I ,mennigrothe
Kleider'. Die Geschichtsschreiber sagen jedoch: ^ jp.
Tan-I ,einfache Kleider' sind die heutigen Kleider mit grossen
Aermeln. Die Zeichen sind verschieden, der Laut ist derselbe.
Man weiss nicht, was recht ist. 3
Der Fürst von Tsao wollte M ^ Tso-thse tödten
und ging mit ihm zu dem Markte hinaus. Plötzlich verlor
er Thse aus dem Gesichte. Er liess den Markt verschliessen
und Jenen suchen. Man sagte sich weiter: Auf einem Auge ist
er blind. Er trägt ein Kopftuch von Flachsleinwand und ein
einfaches Kleid. Wir haben ihn ganz nahe gesehen. — Auf
dem einzigen Markte waren mehrere zehntausend Menschen
auf einem Auge blind, trugen ein Kopftuch von Flachsleinwand
und ein einfaches Kleid. Schliesslich wusste man nicht, wen
man ergi'eifen solle. 4
Seit dem Zeiträume Yung-kia (307 bis 312 n. Chr.) kleideten
sich die vorzüglichen Männer und die Grossen um die
Wette in die einfachen Kleider der Lernenden. Die Einsichtsvollen
wunderten sich und sagten: Dieses ist das Tuch
der Trauerkleider des Alterthums. Dass die Grossen sich damit
kleiden, ist, weil die Himmelssöhne später schmerzvoll, nachdenklich
am Abend ausfahren werden. a
i ^ üj- Si-fu ,der sparende Mann 1 war eine den Vorrathskammern
der Seidenstoffe Vorgesetzte Obrigkeit.
5 Die alten Ueberlieferungen der Greise von Tschin-lieu.
3 Die Geschichte des Auflesens des Hinterlassenen.
4 Die Ueberlieferungen von göttlichen Unsterblichen.
5 Die Geschichte des Snchens der Götter. Die Ausfahrt am Abend bedeutet
den Tod des Himmelssohnes. Min (schmerzvoll) und *j^ Hoai