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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 71. Band, (Jahrgang 1872)

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Pfizraai  er.

In  den  weiteren  Erklärungen  der  Weise  der  Seidenraupenzucht ­
  der  Vorfahren  von  Tsin  trägt  die  Kaiserin  Kleider  von
reinem  Grün.  Die  Frauen  des  Zeitalters  der  besonders  beförderten ­
  Reichsminister  und  die  befohlenen  Frauen  der  mit  zweitausend ­
  Scheffeln  Angestellten,  wenn  sie  bei  der  Seidenraupenzucht ­
  helfen,  so  tragen  sie  obere  und  untere  Kleider  von  grünem
Taffet. 1
Das  weisse  Kleid.
Das  weisse  Kleid  ist  das  Kleid  der  Königin,  wenn  sie
den  Gebräuchen  gemäss  den  König  besucht,  so  wie  dasjenige
der  Gäste.  Die  Gattinnen  der  Reichsminister  und  Grossen
folgen  in  ihm  dem  Gebieter  und  helfen  ihm  opfern. 2
Tscheii 3  ist  so  viel  als  m  Tan  ,umfangreich'.  Es
ist  in  weitem  Umfange  rein  weiss  ohne  bunte  Farben  und
ohne  Schmuck. 4

Das  hellrotlie  Kleid.
Die  tigermuthigen  Leibwächter  der  Mitte  kleiden  sich  in
einfache  Kleider  von  Flor.  8
Als  Kuang-wu  sich  für  die  Gerechtigkeit  erhob,  bekleidete ­
  er  sich  mit  einem  hochrothen  Kleide  und  mit  einem
rothen  Kopftuche.  Als  Pe-schingsich  erhob,  sagten  die  Söhne
und  jüngeren  Brüder  der  Häuser:  Pe-sching  tödtet  uns.  —
Als  sie  das  hochrothe  Kleid  und  die  grosse  Mütze  des  Kaisers
sahen,  erschraken  sie  und  sagten:  Der  Hochansehnliche  thut
es  ebenfalls  wieder. 7
Kaiser  Ngan  gelangte  von  King-tscheu  zu  dem  neuen
Blockhause.  Er  sagte  in  einer  höchsten  Verkündung:  Die

1  Die  von  Siü-kuang  verfassten  vermischten  weiteren  Erklärungen  der
Sänften  und  Kleider.
2  Die  Abbildungen  der  sechs  Kleidungen  der  dreierlei  Gebräuche.
3  ^Bl  Aschen  steht  bisweilen  für  Tschen  ,ausbreiten*,  ein  Wort,
das  in  dieser  Verbindung  ,weiss c  bedeutet.
4  Die  erklärten  Namen.
5  Die  von  Ying-schao  verfassten  Gestalten  der  Obrigkeiten  von  Han.  Dasselbe ­
  findet  sich  in  den  Denkwürdigkeiten  der  fortgesetzten  Han.  Tsin
hiess  hochrothen  Flor  gebrauchen.
6  Der  ältere  Bruder  des  Kaisers  Kuang-wu.
7  Die  Geschichte  der  Han  von  der  östlichen  Warte.
            
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