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H a xx p t.
Dieser Richardus magnus wird noch öfter angeführt, mit
probaui und non probaui. Neben diesem Richardus erscheinen
auch andere.
Er war ein gründlicher Kenner des Weinbaues durch
ganz Europa: 49 c Hic nota de mea experiencia, quod rubeum
vinum erescens in Alamania nimis austemm est, minus forte
quam album erescens ibidem ; contrarium vero inuenitur in terra
latina, quia vina alba ut plerumque debilia vuaque rubea forcia
inueniuntur . . .
Nicht zu erklären vermag ich die Stelle: 50 c Item ad
vinum corruptissimum reformandum sic ego GL bolonie in
domo mea probaui in vino meo . . Welcher Ort ist hier bolonia?
Boulogne? Bologna? baboniae Bamberg?
Er hatte ausgebreitete Bekanntschaften auch unter den
Gelehrten, wie er eigentlich auch einer war: 51“. Puluis etiarn
expertissimus, quem habui a magistro meo Nico(lao) amico
meo, quem etiam magister Daniel fuit expertus.
Am Rande und zwischen den Zeilen sind deutsche Glossen
vom Schreiber selbst beigeschrieben, aber schon Gotfrid von
Franken nimmt Rücksicht auf die deutsche Sprache: 48° in
uulgari nostro omerellen .... et uocantur in lingua nostra
chersen ... et uulgariter dicuntur weichsein . . . 48 lj spine albe
quam vocamus hagen . . . 50° tedam incensam i. e. chieri . . .
50 a que dicitur abies in Teutunico viechten . . . und dergleichen
noch öfter.
In der Hs. 2977 ist eine mitteldeutsche Uebersetzung enthalten,
in der Hs. 4694 wird der Anfang zu einer schwäbischen
gemacht und in den drei Hss. 2669, 2898 und 2953 ist eine
selbstständige Bearbeitung des Werkes wahrscheinlich von einem
Baiern vorhanden. Ich bezeichne die drei deutschen Texte mit
A, B, C und den lateinischen mit G. und gebe Proben, um für
diese Thatsachen den Beweis herzustellen.
G. A.
f. 3 a . rothe Ueberschrift: ,Hiehebit
sich an wie man boume pfroppfen
sal.‘
Modus insertionis arborum mul- Manicher ley ist der boume
tiplex est sed magis vsitatus et magis pfroppfunge, jdoch ist es gewonlich