Ueber das md. Arzneibuch des Meisters Bartliolomaeus.
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67. wy du machest mit navolay ! sach daz er bestentig beleih
68. Wein der sich verclieret (f. 132") hat wy man den schul wider
pringen
69. Daz du behütest deinen wein vor zech Vnd ob se zach sind so
macht du in helfen mit virlay ! Sachen
70. Wy man mit mangen Sachen smekkent wein wider pringt
71. Trüben wein macht man mit virlay Sachen lawter vnd dursiechtig
72. Ob wein ze lawter ist vnd wazzersiech wy man daz wenden schol
73. Anczic wein pringt man wider mit funflay Sachen
74. Ezzeich macht man von fünflay Sachen
75. Wy man alant wein macht vnd zue wie der guet sey
76. Wy man wermut wein macht vnd wan er ze trinkchenue guet sey
vnd Arthemisia wein.
77. Wy man strowein macht
78. Wy man macht saluay wein
79. Wy man denn cham vertreibt
80. De sublymacione vini
81. wie man von hollerplued wein macht vnd der gewint gesmaclien
..alz Maluasia oder Muscatel
82. Mit we man macht gesoten wein der gut ist für dy prustsucht
vnd für dy huesten dy div laut anchumen von vbriger chelten
83. ffur dy zech Wie man gesmachen vertreibt.
Nach diesem Register folgt mit rother Schrift: ,daz puech
haizt paladiuz vnd lernt phlanczen pawn vnd auch pawm‘ . . .
und dazu am Rande nachgetragen ebenfalls roth: ,. . . wy
frucht pelczen vnd wein pezzern/ Der erste wahrhaft schreckliche
Schreiber hat nur bis 132 d geschrieben und da im Capitel
von der Behandlung der Mandel-, Marillen- und anderer Kerne
löst ihn ein zweiter ab, der aufmerksam und schön seine Arbeit
verrichtet, jedoch zu Ende gebracht hat auch dieser das Buch
nicht. Er bricht 135 d mitten im Capitel ab.
Dasselbe Werk in derselben Bearbeitung ist vollständig
erhalten mit vorausgehendem Register in der Hs. 2953 236“—
261“. Ueberschrift fehlt. Ferner in 2898 5“—20° ohne Register
aber mit der rothen Ueberschrift: ,Hie hebt sich an der erst
tail des vierden puechs von den pawmen/ Die letzten zwei
Hss. stimmen in der Folge der Capitel genau mit einander.