Sprache d. h. der ursprünglichen geschrieben. Nach der Vorrede
159“—160“, die mit 2524 übereinstimmt, folgen sich ungezählt
aber hie und da mit rothen Ueberschriften:
a. 1 Biboz, 2 garthayn abrotanum, 3 wermet, 4 nessil,
5 von knobelouche, 6 wegebreit, 7 rute, 8 eppe,
9 louch, 10 bachmince, 11 poley, 12 venchil,
b. 1 Bertram, 2 anys, 3 cynemin, 4 zadinboum sauina,
5 weyde, 6 holunder, 7 lobestvkil, 8 vickbonen,
9 myncze/ 10 rute, 11 nessil, 12 ringele, 13 poley,
14 mahn, 15 saluia, 16 druswurcz aureola, 17 ratin,
18 gartcresse, 19 fünffbletter, 20 rosen.
Nach dem Holunder steht 148 11 noch ein Recept wozu
grüne Erbsen gut sind und 149 r über das Arzneigewicht, ein
Auszug offenbar jenes Stückes, das in der Breslauer Hs.
146 d —147° weitläufig zu lesen ist.
4. Ein kurzer Auszug eben dieser Uebersetzung ist auch
enthalten in der Wiener Pp. Hs. 14545 13 v —20 v aus dem
XV. Jahrhundert, wie bereits im Abschnitt II. gesagt wurde.
Dem Schreiber muss eine mit 5305 übereinstimmende Abschrift
Vorgelegen haben, denn er hat dieselbe Folge der Kräuter eingehalten
und bringt Stücke aus 1—9, 11 —12, 14—21, 23—24,
27, 34, 37, 42—43, 46, 48—50, 52-53, 62, 74—75, 82.
Die zweite deutsche Bearbeitung des Macer ist enthalten
in der Wiener Pp. Hs. 2962 60 T —85 T mit der Ueberschrift
Incipiunt quedam virtutes herbarum secundum qualitates
und es zerfallen die Blätter nach dem Inhalte in folgende
Reihen:
a 60 T —6ß r Aehnliche Weisungen wie im Macer aber in
lateinischer Prosa mit einzelnen deutschen Glossen,
deutschen rothen Ueberschriften zu Plantago, Millefolium,
Benedicta ruffa, Benedicta alba, Angelica, Betonia, Serpentin
a, Origanum, Solsequium u. s. w.
b 66 r —66" Ueber den biboz deutsch, den ich unten ausschx-eibe.
c 66 v —70 v Stücke aus dem lateinischen Macer, Walafrid,
Odo und wie es scheint anderen.