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Haup t.
Diez ist der brieff vnd die sehrifft, die aristotiles der hohe meister
dem kunig allexandro schreib, da er im die lero gab wie er sich vor
siechtum hüten solde vnd gesunt bleiben mochte . .
Dieser Anfang stimmt mit der Pg. Hs. in der Leipziger
Univ.-Bibliothek, so dass nicht zu zweifeln ist, dass wir hier
dieselbe Uebersetzung wie bisher vor uns haben.
6—10. Dieser Brief ist ferner enthalten in den Hss. zu
München:
Cgm. 317 auf 31-33
und zwar mitten unter Stücken aus dem Bartholomaeus
und auf 93—98
von den ,XII moneydeik des Jahres
349 auf 100—105
wie schon oben in der Note bemerkt wurde
„ 357 auf 239—242
„ 393 auf 17— 20
„ 430 auf 60-68
und auf 68—142 ist wieder der Bartholomaeus
zu lesen.
Auch in diesem Abschnitt werden die hieher gehörigen
Hs. nicht erschöpfend verzeichnet sein, besonders zu München
wird vielleicht noch eine oder die andere in den vielen Arzneibüchern
dieses Stück versteckt enthalten. Vorzüdich wären
die Hss. zu untersuchen, die den Bartholomaeus in grösserem
oder geringerem Umfange enthalten. Es ist schon auffallend,
dass nicht nur die Wiener Hss. 3217 und 4762 den pseudoaristotelischen
Brief neben grösseren oder kleineren Brocken
aus dem Bartholomaeus enthalten, sondern auch den
Münchner Cgm. 317 und 430 sich dasselbe Verhältniss
findet.
Dass ferner der pseudo-aristotelische Brief und der
Ypocras oder die zwölf Monate und zwar der Reihe a in der
Wiener Hs. 13647 = Leipziger Pg. Hs. 2 (V“—IX b ) einem
und demselben Bearbeiter angehören, dafür gibt es einen inneren
Grund. In der Einleitung zum Ypocras heisst es, dass
der hohe Meister diese Lehre in jenen Landen gegeben habe,
wo er gewesen sei ,Nu hat sie ein meister also gescriben, daz
sie in allen landen wol fugen . J d. h. die Lehren wurden mit
Rücksicht auf örtliche und zeitliche Umstände neu geordnet.