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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 71. Band, (Jahrgang 1872)

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Vahl  en.

34  d  S.  214.  Zeitschrift  für  die  österreichischen  Gymnasien
1872  S.  511),  dürfte  man  auch  ohne  Beleg  annehmen;  in
einem  Satze  aber,  wie  de  mot.  anim.  701  a  11  5  xav  yxp  xä<;
Boo  Tipoxdosi?  vo^ap,  to  aup.x£paap,a  EvöpuE  y.ai  aoveOpxEV,  wird  Niemand ­
  xo  (j'jp.TiEpocGp.a  auch  zum  Object  von  eruv£0py.£v  machen
wollen,  und  irre  ich  nicht  sehr,  wird  man  auch  an  unserer
Stelle  in  dem  gleich  folgenden  Satz  xal  yap  äv  xo  Xeuxov  pp  Xeuy.ov
  .  .  ouvs0pxsv  das  Yerbum  ohne  äusseres  Object  verstehen
müssen.  Dass  nun  Aristoteles  sich  mit  xbv  /povov  xpocEWoiov
nicht  begnügt,  sondern  y.ai  oJvxtöstc  noch  besonders  hinzusetzt,
hat  seinen  Grund  darin,  dass  alles  auf  die  ouvösoi;  ankommt
und  darauf,  dass  es  eine  cnivGsoi?  ist,  wenn  eoxi,  wie  wenn  pv
oder  eoxai  die  Aussage  mit  dem  Subject  verknüpft  (7,  äxÄö?
?!  y.axa  /povov).
Auf  die  bisherige  Erläuterung  der  cruvOwi?,  der  einfachen
und  der  die  Zeit  mit  einschliessenden,  folgt  der  Satz  xo  /ap
4s5Boc  57  oijvösost  a£t,  in  welchem  Torstrik  das  sicherste  Zeichen
einer  Contamination  zweier  Redactionen  erkannte,  deren  mangelhafte ­
  Verbindung  den  doch  nicht  genügenden  Zusatz  y.ai  ouvxi-Osic
  veranlasst  habe.  Ich  meinerseits  sehe  dagegen  in  Torstrik’s
unrichtiger  Auffassung  dieses  Satzes  das  xpwxov  'isbooo  seiner
nicht  glücklichen  Behandlung  des  ganzen  Abschnittes.  Wenn
Simplicius  im  Anschluss  an  die  oben  mitgetheilten  Worte  fortfährt ­
  es’  oi?  xäXiv  üxopipvpoy.Ei,  oxi  ev  (J'jv0egsi  xavitoo  xb  i]/eüoo?,  so
hat  man  wenigstens  kein  Recht  anzunehmen,  er  habe  diesen
Satz  in  unmittelbare  Verbindung  mit  dem  zuletzt  vorangegangenen ­
  xbv  /povov  xpooEWCbW  gesetzt;  Philoponus  dagegen  scheint
allerdings  diese  Verbindung  gewollt  zu  haben:  oxi  y.ai  xapä  xbv
•/povov  y.a/.<oc  p  y.ay.iöo  TJVxiGspivov  ytvExat  p  a/.pOEia  p  tkiiBoc  ev  xoi?
xpxypaoiv  ei  psv  yäp  slxoic  loexat  xä  Tpwiy.a,  ttcvop  Bia  xo  peXXov
xou  /povou,  ei  os  £1-01?  y£yovev,  aXp0su£i?  Bia  xb  xapsb0cv  xoü  /povov
äsi  ydp  cppoiv  Bv  xp  ovdJsoEi  soxiv  aXp0Eia  y.ai  4e3Bc?,  ob/,  ev  ax/.ol;
xpa/paoiv.  Und  ein  gutes  Theil  der  vorhin  mitgetheilten  Auseinandersetzung ­
  Torstrik’s  beruht  auf  derselben  Voraussetzung.
Allein  nichts  nöthigt  oder  l-äth  auch  nur,  diesen  begründenden
Satz  xo  yap  d/EüBo?  ev  oiiv0sgsi  dst  auf  den  zuletzt  vorangegangenen ­
  zu  beziehen,  in  welchem  nicht  von  der  in  der  o-jv0eoi?
liegenden  Wahrheit  oder  Falschheit,  sondern  nur  davon  die
Rede  ist,  dass  aüch  mit  Einschluss  der  Zeitbezeichnung  eine
            
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