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C onze.
Fourmont und Caylus auch Boeckli 1 unter die attischen Grabinschriften
aufgenommen.
Die Identität der Fourmont’schen und der jetzt Triestiner
Inschrift leidet nicht den geringsten Zweifel; bemerkenswerth
hierfür ist besonders die Zerstörung des ersten Q. Die geringe
Abweichung im Anfänge (Fourm. A210S) scheint darauf zu
führen, dass zu Fourmonts Zeit das Relief noch nicht so links
abgeschnitten war, wie jetzt. Damit stimmt weiter überein,
dass damals die beiden Doppelköpfe noch nicht vorhanden
waren. Die gehobene Hand der Frau hielt auch noch nicht
den maskenähnlichen Gegenstand, der jetzt vorhanden ist; sie
fehlt in der Abbildung bei Caylus ganz; eine Zerstörung an
dieser Stelle gab also für den fälschenden Bearbeiter hier besondern
Anlass nachzuhelfen.
Einen mehr urkundlichen Beweis für eine Fälschung wird
man nicht leicht finden. Doch könnte man auf den ersten
Blick glauben, dass bei allem Ubereinstimmen der Inschrift
das Bildwerk, welches Fourmont vor Augen hatte, nicht dasselbe
gewesen sein könne, welches jetzt in Triest sich befindet,
und doch ist dem ganz bestimmt so. Zunächst erscheint die
ganze Darstellung bei Caylus herumgedreht, rechts ist links
geworden und umgekehrt. Eine solche Wiedergabe im Gegensinne
wird, wie so häufig, durch den Kupferstich entstanden
sein. Weiter ist dann aber das Geschlecht der beiden Hauptfiguren
vertauscht. Auf der Kline liegt bei Caylus eine Frau,
die sitzende Figur ist zu einem Manne geworden. Vielleicht
waren grade die Köpfe etwas zerstört, was dann wieder dem
Fälscher den Weg wies. Die heute vorhandenen oder doch
noch kenntlichen Doppelköpfe hätte sich ein Fourmont um ihrer
Seltsamkeit willen am wenigsten entgehen lassen. Trotz der
Vertauschung des Geschlechts ist die Gewandung beider Figuren
in der Hauptanordnung', so wie das Relief sie zeigt, bei
Caylus wieder zu erkennen. Der Tisch vor der Kline ist bei
Caylus ganz weggefallen; aber zu Häupten vor der liegenden
Figur steht der Weinschenkknabe des Reliefs, freilich in der
C. J. gr. I, n. 925.