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in bezeichnender Weise aus; dafür entlehnt er aus Orosius
III 11 p. 166 (Anno ab urbe condita CCCCXII Alexander rex
Epitorarum, Alexandri illius magni avuncidus, traiectis in Italiam
copiis, cum bellum adversus Romanos pararet et circa finitimas
Romae urbes jirniare vires exercitus sui auxilicique vel sibi adquirere
vel hostibus subtrahere studens, bellis exerceretur, a Samnitibus,
qui Lucanae genti sujfragabantur, niaximo bello in Lucania
victus atque occisus est) einen neuen Zug. In derselben
Weise verfährt er durch sein ganzes Werk hindurch, nicht
selten Notiz auf Notiz pfropfend, wobei es auf eine kleine
Ungenauigkeit ihm nicht gerade ankommt.
W as den Text des Florus betrifft, den Paulus benützte,
so glich er jenem, dessen sich Jornandis bediente, auf das
genaueste: mit diesem hat er 1. 12 non Italiae tantum sed pene
toto, während die besten Hss. des Florus, der Bambergensis
und Nazarianus, das pene nicht anerkennen, 1. 16 cunctorum
statt omnium und 1. 15 ostia nicht otia. Es wäre vci-kehrt, derartiges
bei Paulus nach der richtigen Lesart seiner Quelle
ändern zu wollen. Denn ostia wird er ebenso gewiss gelesen
und für richtig gehalten haben wie 1. 4 scicrilegis, wofür Florus
scicratis legibus (nur hat sacris der Bamb.) bietet. Das Richtige
steht aber doch an einer Stelle bei Paulus 1. 2 ornatam, was
in den Hss. des Florus zu armatam verdei'bt ist. Eigenthümlich
ist ihm ferner noch 1. 19 nominata statt numerata und
1. 2 insidiarum. das Florus nicht anerkennt.
Dies mit dem kritischen Apparate mitgetheilte Stück
kann, so klein es ist, uns über das Verhältnis der Hss. belehren.
Unter der grossen Zahl diesei - , welche Papencordt und
genauer Bethmann verzeichnet (über 80), war ich in der Lage,
die vier ältesten und die jüngeren Wiener einer genauen
Untersuchung zu untei'ziehen. Es sind der Bambei'gensis (= B)
G. E. III. 4 saec. IX, dessen Kenntniss ich der Eyssenhardt’-schen
Ausgabe der Histoi’ia miscella verdanke, der Monacensis
(= A) 3516 (Aixg. civ. 16) saec. X., der Vindobonensis (= C)
583 saec. X., in welchem wie im Monacensis die historia persecutionis
Afncanae des Victor Vitensis vorausgeht. Dazu
kommt der Ambrosianus, den Muratori im 1. Bande der Rerum
Italicariun scriptores benützte und über welchen er in seiner
von Unrichtigkeiten ei’füllten Abhandlung über Paulus Folgendes