Eutropins und Paulus Diaconus.
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er Furio Camillo, Limits, 12, 23 Lucius om. L Scli
31 apud . . . conclusos om. L Sch et sub iugum miserunt
om. Sch. L hat sub iugo miserunt ohne et, wodurch sich wohl
Schonhov der Verdacht einer Interpolation aufdräugte 13, 16
is ] hie L Sch 21 quaecumque a. ] quae cum L Sch 31
igneque L Sch 14, 12 si binorum ] Sabinorum L Sch
33, 15 trecenti perierunt Sch, aber am Rande bemerkt er Alias
III id est ter mitte quod est verisimilius. Nun hat aber nur
der Codex L tria millia), dass Niemand durch die Abweichungen
sich wird irre machen lassen. Für Schonhov war nun
dieser Codex von allergrösstem Werthe, weil er ein sicheres
Mittel bot, den Eutroptext aus den Zuthaten des Paulus und
der Historia miscella zu sondern Denn .in dieser Hinsicht
ist er so rein wie der Fuldensis, mit dem er auch in allen
charakteristischen Lesarten gegen die Paulinische Recension
zusammensteht. Das Richtige bietet er, so weit ich sehe, allein
nur an einer Stelle IX 9 L. Aeliano statt Lolliano; den klugen
und kühnen Interpolator (vgl. bes. IX 4 senior meruit inter
divos referri L Seh) verräth er an vielen. Eine genaue Collation
wird kaum etwas Brauchbares zu Tage fördern, aber
die Untersuchung ermöglichen, wie wir uns sein Verwandtschaftsverhältniss
mit F zu denken haben. Vermuthlich wird
er auf eine mit dem Vindobonensis gemeinsame Vorlage zurückführen,
mit welcher auch die 2. Hand des Fuldensis in
genauer Beziehung steht.
Dieser Codex hätte eine so eingehende Untersuchung kaum
verdient; doch sie war ihm nicht zu verweigern, nachdem er
bisher als ein codex optimae notae gelten durfte. Ganz anders
verhält es sich mit jener Handschrift, welche der auf Schonhov
folgende Herausgeber Elias Vinetus (1554 Pictavis apud Enguilbertum
Marnesium) benützte. Ueber sie berichtet Vinetus
in der Vorrede: ,Ego vero boni authoris vicem diu multumque
dolui, donec incidi tandem in antiquum illum Dominicalium
Burdegalensium librum, ex cuius tide tarn integrum daraus id
opus, ut nunc pritnum editum videri possitJ Darnach scheint
Vinetus die Ausgabe seines Vorgängers gar nicht gekannt zu
haben. Das kann nur dem auffallen, der auf Grund der über
diese Ausgaben cursirenden bibliographischen Notizen die erste
in das Jahr 1545 oder 1546, die andere in das Jahr 1553 oder
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