Entropins und Paulus Diaconus.
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stammt, allerdings nicht im ersten Gliede, aus einer Handschrift,
die mit dem Fuldensis auf dieselbe Vorlage zurückführt und
in der einzelne Lagen fehlten; denn im Vindobonensis vermisst
man ausser der Praefatio noch GaLli Senones I 20 — gesta sunt
II 2, nonaginta duo II 18 — ßt Cyrene VI 11 und et cum VI 18
— stupra liabuerat VI 22. Dies zeigt die grosse Zahl kleiner
eigenthümlicher Versehen, welche den beiden Codices gemeinsam
sind, z. B. 16 primusque]priusque, I 5 vicensimo et F,
que
vicessimo et Vind., I 7 Tullius F, Imlus Vind., I 12 ne quicquam
F, neque quicquam V, II 16 Quinte,> Gulinio F, Quinto
/. /. n
Gulnio V, VII 7 lustri in F, lustria V, VII 8 und VII 11 septuagensimo
F, septuagentesimo V, VIII 16 octogensimo F, octogentesimo
V, X 2 excito beide und dergleichen noch in Menge.
Ferner steht der Vindobonensis in der weitaus grösseren Zahl
von Fällen auf Seite des Fuldensis gegen die Paulinische Recensiou.
Aber doch ist sein Text durch eine Handschrift
dieser, und zwar eine, welche dem Monacensis nahe verwandt
gewesen sein muss, sehr beeinflusst; nicht weniger aber durch
ein Exemplar der Historia miscella. Man verglich eben frühzeitig
die Texte eines so viel gebrauchten Schulbuches, recipirte
wohl in den reinen Eutrop eine Zahl Paulinischer Zusätze.
Dafür kann ich wenigstens ein sicheres Zeugniss beibringen.
Die weitere Untersuchung der Bibliotheken wird
mein ergeben. Franciscus Fabricius gedenkt in seinen Noten
zu Orosius II cap. 4 einer Handschrift, in welcher die Zusätze
des Paulus mit ausdrücklicher Bezeichnung vom übrigen Texte
geschieden waren. ,sed sequor fidem mei Libri antiqui, in quo
Eutropii historia ita descripta est, ut quae Paulus adiecit illius
nominis appositione sint separat«.‘
Ausser dem Vindobonensis glaube ich noch eine ziemlich
genaue Bekanntschaft gemacht zu haben mit dem ältesten
Leidener (Lugd. Batav. 1), der wegen seines Alters und der
Eigenthiimlichkeit seiner Lesarten sich bisher des besten Rufes
erfreute. Es ist derselbe Codex, den Merula als den einzigen
zu seiner Ausgabe benützte (,Secutus sum editionein CI. viri,
Antonii Schonovii, quae ubi ab Henrici Glareani, Eliae Vineti,
Frid. Sylburgii et manuscripto qui apud me ab eruditissimo
viro, Franc. Nansio, discedit, notabö) und den dann Verheyk