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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 71. Band, (Jahrgang 1872)

Entropius  und  Paulus  Diaconus.

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oey.a  gupixoac.  Auch  p.  56,  14  hat  F  milia  von  1.  Hand,  das
die  2.  in  mili.bus  verbesserte.  —  IV  10  schrieb  ich  was  sinnund
  sprachgemäss  nee  qniequam  mntjis  vel  Hasdruhal  vel  Famen
vitabant  quam  contra  eam  Romanorum.  partum  committere  ubi
Scipio  dim.ic  a.  r  et  (dimicarat  P,  dim.icasset  F,  dim.ica.bat  v)  und
VII  10  veränderte  ich  appellatur  in  appellatus  (moriens  Divus
appellatm)  nach  der  Analogie  von  VIII  19  p.  59,  3;  IX  2
p.  60,  22;  IX  11  p.  62,  19.  Die  Buchstaben  r  und  s  werden
nicht  selten  in  F  verwechselt,  vgl.  p.  66,  35  purpuratur.  —
VII  21  Romae  ta.ntae  civilitatis  in  imperio  fui.t,  ut  nullum  omnino
  punierit,  convictos  adversnm  sese  coniurationis  dimiserit
vel  in  eadem  fam.ili.ari.tate  qua  antea  haJmerit.  So  schrieb  ich
die  Stelle.  Die  Handschriften  haben  puniret,  was  der  übrige
Gebrauch  des  Schriftstellers  nicht  gestattet  und  das  folgende
dimiserit  verdächtigen  müsste;  denn  dimiserit  ist  eine  auch
handschriftlich  bezeugte  von  der  Vulgata  übernommene  Verbesserung, ­
  wofür  in  F  redem.is.sent,  in  P  d.imisit  begegnet.  Aber
wenn  die  Vulgata  ein  ita  hinzufügt  und  schreibt  ita  dimiserit
ut  .  .  .  habuerit,  so  ist  ein  solches  wohl  nicht  beabsichtigtes
Oxymoron  recht  missfällig  und  erregt  um  so  mehr  Verdacht,
da  nicht  ut,  sondern  et  in  F  P  überliefert  ist,  woraus  erst  die
2.  Hand  von  A  ut  machte.  Dies  et  ist  ein  alter  Fehler,  wie
Paeanius  zeigt  (tsIic  51  s-’  aii-ü  TJTrxv-ac  iv.  [lew  cod.]  TJVü>p.oe(ac
assivat  ts  •/.  a  t  y.a-apiöpjuat  -ot;  tpCkoig).  Ich  habe  vel  geschrieben.
Es  sind  diese  Stellen,  wie  bereits  bemerkt  wurde,  nicht
die  einzigen,  an  denen  über  das  in  F  und  P  Ueberlieferte  auf
dem  Wege  der  Conjectur  hinausgegangen  werden  musste.  Es
werden,  wenn  ich  recht  gezählt  habe,  noch  gegen  sic^enzig
übrig  bleiben,  wo  F  und  P  nicht  ausreichen,  über  welche  meine
Ausgabe  Aufschluss  gibt.  An  einigen  wenigen  von  diesen  ist
aber  durch  evidente  Conjecturen  anderer  Gelehrter  längst  Hilfe
geschafft  worden;  die  andern  aber  leiden  an  so  geringfügigen
Versehen  meist  in  Eigennamen,  Zahlen,  Endungen,  an  kleinen
Lücken  (z.  B.  p.  15,  29;  24,  17;  34,5;  57,4;  58,31;  67,30;
69,  16;  71,  29)  und  dergleichen,  dass  jeder  halbwegs  aufmerksame ­
  Abschreiber  dieselben  aus  eigenem  zu  verbessern
im  Stande  war,  wie  denn  in  der  That  viele  dieser  von  jüngern
Handschriften  z.  B.  von  dem  Vindobonensis  richtig  gestellt
sind  und  nicht  erst  auf  die  gelehrten  Herausgeber  der  gedruckten
Sitzl).  d.  phil.-hist.  CI.  LXXI.  Bd.  I.  Hft.  18
            
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