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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 71. Band, (Jahrgang 1872)

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Härtel.

saltem  malorum  quae  gesserat  rubore  fadem  demitteret,  subiecto
in  mentum  gladio,  seminudus,  multis  caeho  fimo  et  ceteris  turpioribus
  dictu  purgamentis  vultum  eius  incessentibus  per  scalas
Gemonids  trahitur  .  .  .  numerosis  ictibus  confossits  interiit.  Die
vielbewunderte  Oudendorpische  Conjectur  interceptus  statt
interfectus  p.  50,  13  ist  durchaus  unstatthaft,  da  das  Wort  ohne
Kenntniss  der  vollständigeren  Erzählung,  die  Eutropius  allerdings ­
  nur  sehr  flüchtig  excerptirt  hat,  nicht  verstanden  werden
kann.  Wenn  man  auf  die  handschriftliche  Lesart  zurückgeht,
welche  et  cum  nicht  hat  (vgl.  wegen  cum  p.  52,  23),  bietet  sich
eine  einfache  Emendation  der  Stelle  wie  von  selbst  dar;  man
muss  interfectus  autem  est  magno  dedecore  als  Satz  für  sich
fassen,  zu  welchem  das  Folgende  die  nähere  Erklärung  enthält. ­
  So  betrachtete  die  Sache  auch  Capito:  xaxaxptvouaiv  auxbv
XcXe'Jx%  äcy'rjij.ovo?  xgq  ent  xw  Nepwvt  izpdrp  EtXxuaOr)  ydp
ota  nacv)?  xrjq  rxöXewc  Yup.vbi;  ecOv^p.axoc,  dveXxo|j,evou  p.  e  v  aüxw
xoö  xpav  tou  Stä  igc,  xöp,y)xo3  Se  cjttpo'jü  6itoßeßXY)p,svoo  xw
ävOepewvi,  ßaXXöp,evoi;  uixb  xöv  itposwyxavivxwv,  xeXs?  SiaTjArjOeti;  xov
Xaipjbv  eveßX^ÖY)  xw  öißptSt.  Man  sieht  wie  Capito  hier  Wort  für
Wort  übersetzt  und  meine  Interpunction  nicht  blos  an  der
besprochenen  Stelle,  sondern  auch  vor  postremo,  wo  ich  ein
Komma  setzte  und  den  Satz  mit  dem  vorhergehenden  verband,
bestätigt;  aber  nicht  blos  die  Interpunction,  sondern  auch  die
aus  F  in  ihr  Recht  eingesetzte  Lesart  erecto  coma  capite.  Die
Variante  des  Paulus  erecta  coma  capite  und  die  daraus  hervorgegangene ­
  Vulgata  erecta  coma  et  capite  sind  unhaltbar,  wie  von
selbst  einleuchtet.  Nur  hätte  ich  mit  Berücksichtigung  des
Suetonischen  atque  (reducto  coma  capite  .  .  .  atque  etiam  mento
.  .  .  subrecto  [subiecto  f])  das  in  F  hinter  capite  stehende  et  beibehalten ­
  können,  wenn  sich  das  Asyndeton  hier  nicht  wenigstens ­
  nach  meinem  Geschmack  sehr  empfähle  und  ein  et  hinzuzufügen ­
  für  jeden  Abschreiber  nicht  allzu  verlockend  gewesen
wäre.  Uebrigens  hätte  die  richtige  Lesart  längst  Paeanius  an
die  Hand  geben  sollen  (xpsp.daavxe?  Se  goto  djq  xö|xrjq  xai  xw  Xaip.w
iji'cpo?  ÜTioOevxe?  eIXxov  ota  xvj?  TrcXewc).
Eutrop.  VII  19  optimis  .  .  .  iustior  „  „  „  Suidas  v.  ßeaxaoiavöc.

            
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