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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 71. Band, (Jahrgang 1872)

Eutropius  und  Paulus  Diaconus.

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Das  mit-  den  Worten  Sri  Aofouo?  BaXepto;  IIcxAinoXa?  feato?  xa-TaXsncei
  xcv  ßi'cv  beginnende  Fragment  bestätigt  die  von  mir
p.  8,  22  verschmähte  Lesart  des  Paulus  Lucius  Valerius  statt
Valerius,  die,  wie  ich  nachträglich  sehe,  auch  F  bietet.  Es
kann  ferner  bekräftigen,  dass  p.  7,  32  Lucius  mit  Recht  aus
FP  und  Paeanius  aufgenommen  wurde,  und  einen  weiteren
kleinen  Beitrag  zu  der  Geschichte  der  Propagation  eines
Irrthums  liefern,  auf  die  Mommsen  bereits  aufmerksam  gemacht. ­
  ,Den  Consul  des  ersten  Jahres  der  Freiheit  nennt
Livius  2,  2  P.  Valerius,  unzweifelhaft  richtig,  wie  schon  die
Iterationsangaben  beweisen,  und  ebenso  heisst  er  bei  Valerius
Maximus  (4,  1,  1)  und  bei  sämmtlichen  von  Livius  unabhängigen ­
  Gewährsmännern.  Aber  derselbe  Consul  heisst  L.  Valerius
in  der  livianischen  Epitome  (2,  wo  erst  Sigonius  den  Vornamen
geändert  hat),  in  Cassiodors  Chronik,  bei  Victor  (viri  ill.  15,
sowohl  nach  der  vollständigen  Brüsseler  Handschrift  wie  nach
den  besten  Handschriften  der  anderen  am  Schluss  defecten
Familie)  und  bei  Eutrop.  I,  9  (wenigstens  in  der  grossen  Mehrzahl ­
  der  Handschriften  und  in  der  griechischen  Paraphrase).
Auch  hier  haben  alle  diese  aus  einem  und  demselben  Auszug ­
  geschöpft,  der  jenen  falschen  Vornamen  enthielt. 4  (Mommsen, ­
  Chronik  des  Cassiodorus  S.  696.)  Diese  Erfahrung  hätte
mich  II  5  p.  11,  24  dreister  machen  können,  wo  ich  ein  gleich
fehlerhaftes  Lucius  Mallius,  das  F  und  P,  freilich  aber  nicht
Paeanius  und  Capito  und  auch  nicht.  Orosius  III  6  p.  159
(Havercamp  1738),  der  an  dieser  Stelle  Eutrop  excerpirt,
bieten,  in  der  Anmerkung  stehen  liess,  allerdings  mit  Verschmähung
  der  nichtsnutzigen  von  keinem  unserer  Gewährsmänner ­
  anerkannten  Wahrheit  Titus  Manlius.
Eutrop.  I  12  Nono  .  .  .  regnaverunt  „  „  „  Joann.  Fr.  46
und  Suidas  v.  Ar/.G-ojc.
p.  8,  33  wie  FA  und  der  Ambrosianus  Octavius,  so  Suidas
’Oy.Tao-j'.sc  und  so  vielleicht  auch  B,  wenigstens  verbietet  dies
zu  glauben  kein  positives  Zeugniss  bei  Eyssenhardt;  doch
Paeanius  hat  ’OxTaßtavi;.
Eutrop.  I  17  Lucius  .  .exercitum  „  „  „  Joann.  Fr.  48
und  Suidas  v.  K6vrio<;  Kr/.'.vva-o;.
            
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