Eutropius und Paulus Diacouus.
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Vorwort au Valens ein fuhrt (res Romanas . . ab urbe condita quae
in negotiis vel bellicis vel civilibus eminebant per ordinem
temporum brevi narratione collegi strictim) und durch den
echten Titel breviarium ab urbe condita als Auszug aus Livius
charakterisirt, neuerdings ein Auszug gemacht und da die
Uehersetzung des Paeanius die zufälligsten-Fehler dieses Textes
an sich trägt, einige Jahre nach der Publication des Hauptwerkes
gemacht worden sei, würde er mir mit der weiteren
Behauptung, die p. 17 aufgestellt wird, antworten, dass Capito
vor Paeanius gelebt und dieser demnach um mehr als ein
Jahrhundert von der Zeit des Eutropius getrennt sei, eine Behauptung,
die durch das früher über Paeanius Bemerkte ihre
Erledigung gefunden. Aber Herr Koecher wird sein Gewicht
auf die inneren Gründe legen; denn sein indicium extrinsecus
petitum verlangt wohl keine ernste Widerlegung und ich
nehme an, dass er mit der Vorführung eines so klassischen
Zeugen wie des Georgios Codinus nur seine tüchtige Belesenheit
in den Byzantinern habe zeigen wollen. Was sind das
aber für innere Gründe? Nonnulla enim in illo ita presse et
obscure dicta sunt, ut quid sibi velint, non intelligas, nisi
supplementa, quae apud Jo.annem exstant, adhibueris. Ich greife
eines der angeführten Beispiele heraus. X 9 wird Constans
charakterisirt: intoller abilis provincialibus, militi iniucundus
... obiit . . . rebvs pluriniis streune in militia gestis exercitniqne
per omne vitae tempus sine gravi crudelitate terribili». Dann
heisst es kurz von Constantius: diversa Constantii fortuna fuit.
Joannes Fr. 172 (Müller) ist um einen Zusatz reicher: KwvcrrävTtcc
qs. jj.£v evavti'.so xcac dprpdvaiq d'h-q/v. tu/rp, dptaroq piv &v xa
~o7»ixr/.a, cu os^'.w 3k xapa xa<; p.ä/a? oafp.ovt '/pwp.s'/S;. Dies Beispiel
kann doch nur unter der Voraussetzung etwas bedeuten, dass
Capito oder Joannes so einfältig waren, eine sich von selbst
aufdrängende Ergänzung der Art nicht machen zu können.
Es lassen sich für dieses interpretirende Verfahren Dutzende
von Beispielen aus Capito, Hunderte aus Paeanius beibringen.
Die Beweiskraft jener Fälle aber, wo der griechische
Text um solche Zusätze vermehrt ist, die etwas merklich Neues
der Eutropischen Erzählung zuführen, wie z. B. in dem vorgeführten
Beispiel Eutr. IV 7 = Joann. Fr. 57, beruht auf
einer noch unhaltbareren Voraussetzung, darauf nämlich, dass