238
Har tel.
xat y.aOlopac ■rfeltaise "vj? ai/tou y.ai Gev~a icpb$ TÖt{ fdvaGiv auTOü avarijc
aXXv)? iJ.sxfSwy.e T'.jjwjp. ar^aa?, xai exeixwv ,avOp<i)X£, t£
p.ou xaöatpei? (xaTaßäXXeu; Suid.)
xb "/.aTopöwpia 4 , 4xi tivo? ßaatXaou
Öpovou xapeSpov auiu vMieuv^Gccvo.
Die mitgetheilten Proben, welche zugleich eine Vorstellung
von dem Grad der Uebereinstimmung zwischen Planudes, Suidas
und den constantinischen Eklogarien geben können, zeigen,
dass wir es nicht sowohl mit wörtlichen als mit verdeutlichenden
Uebersetzungen zu thun haben und dass jene Capito’s die
andere an Eleganz und Geschick weit hinter sich lässt. Die Verdeutlichung
geht aber nicht so weit, dass nicht noch das Original
ganz erkennbar durchschimmerte. Es wird demnach
nicht unnütz sein, da uns eine vollständige Sammlung und
Beai’beitung der Chronik des Johannes Antiochenus, auf deren
Nothwendigkeit jüngst wieder Mommsen aufmerksam machte,
abgeht, die wichtigem Fragmente der Capitoschen Bearbeitung
zusammenzustellen und dieselben der kritischen Benützung, deren
sich Paeanius stets wenn auch nicht erschöpfend zu erfreuen
hatte, etwas zugänglicher zu machen. Dabei wird sich manche
Gelegenheit finden, den Werth der beiden handschriftlichen
Recensionen zu beleuchten und die Beschaffenheit des Eutroptextes
zu prüfen.
Freilich wäre das eine ganz unnütze Arbeit, die wir uns
gemacht, wenn Herr Dr. Koecher mit seiner Hypothese,
die er in einer sehr fleissigen und sonst schätzenswerthen
Dissertation (De Joannis Antiocheni aetate fontibus auctoritate,
Bonn 1871) entwickelte, im Rechte wäre, dass wir nicht das
ächte, vollständige Werk des Eutropius, sondern nur einen
lückenhaften Auszug desselben besitzen und dass die Uebersetzung
Capito’s aus dem vollständigen Werke geflossen sei
(Eutropii historias in Graeca versione integriores restare quam
in breviario latino, p. 21), ja wenn ich recht verstehe, nicht
blos die Capito’s, sondern auch die des Paeanius, und dass
auf diesem Wege sich die theilweise reichere und bessere
Erzählung der Interpreten erkläre. Wenn ich ihm zunächst
entgegenhielte, wie sonderbar die Annahme sei, dass aus dem
Abriss römischer Geschichte, der sich als solcher in dem