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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 71. Band, (Jahrgang 1872)

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Frankl.

Ueber  die  dualistischen  Principien  der  Manichäer,  der  Seete
des  Bardesanes  und  der  Magier,  sowie  über  die  Trinitätslehre
des  christlichen  Dogma’s  spricht  unser  Autor  nur  wenig,  weil,
wie  er  sagt,  alles  das  im  Vorausgeschickten  bereits  seine  Widerlegung ­
  gefunden  habe.  Dann  bekämpft  er  die  Ansicht  der  Sifatija,
  welche  ihm  schon,  in  der  Ausbildung,  welche  ihr  al-Asäri
gegeben  haben  soll,  bekannt  gewesen  zu  sein  scheint.  Joseph
findet  Aehnliehkeit  heraus  zwischen  der  christlichen  Auffassung
der  dxovec  und  der  Auffassung  der  göttlichen  Attribute  bei  der
Sifatija.  Wie  die  Christen  sagen,  die  sixovs?  wären  zwar  3  outteu;,
und  dennoch  behaupten,  das  b.y.o'r/  des  Sohnes  sei  das  des  Vaters, ­
  also  behaupten  auch  die  Sifatija,  das  Sifa  fkiuo)  sei  weder ­
  Gott  selbst,  noch  etwas  ausser  ihm  Bestehendes.  Nachdem
er  diese  Ansicht  widerlegt  hat,  vertheidigt  er  sich,gegen  Angriffe
von  Leuten,  die  ihm,  oder  seiner  Partei,  vorgeworfen  hatten,
ihn,  der  für  Gott  Zustände  n'lXinj  annehme,  träfen
dieselben  Consequenzen,  wie  er  sie  für  die  Kiläbija  ')  gezogen
hätte.  Diese  Angriffe  gegen  die  Theorie  des  Abu-Häsinr,  dass
er  nicht  besser  fortkäme,  als  die  Sifatija,  die  von  ihm  widerlegt ­
  worden  waren,  können  nur  von  Seiten  der  Gubbäija  aus
gemacht  worden  sein,  von  Seiten  der  Schule,  welche  bei  dem
Satze  stehen  blieb,  Gott  sei  mächtig  seinem  Wesen  nach  u.  s.  w.,
ohne  den  Modus,  wie  dies  denkbar  sei,  genau  zu  bestimmen.
Es  gewährt  ein  hohes  Interesse,  wenn  wir  einen  Anhänger  der
Bahsamija,  welcher  inmitten  der  Schulstreitigkeiten  lebte,  vielleicht ­
  gar  selber  wegen  ähnlicher,  in  früheren  Schriften  bekannt ­
  gegebener  Ansichten  angegriffen  wurde,  2  für  die  Ansicht ­
  des  Abu-Häsim  in  die  Schranken  treten  sehen.  Wir  glauben, ­
  der  billigenden  Zustimmung  des  Lesers  sicher  zu  sein,
wenn  wir  den  wichtigen  Passus  hier  vollständig  mittheilen:
,Nun  glauben  Einige,  unsere  Ansicht  gleiche  der  der
Kiläbija,  gerade  der  Secte,  welcher  wir  opponirt  haben,  und
werfen  uns  vor,  dass  uns  dieselben  Consequenzen  träfen,  wie
wir  sie  der  Kiläbija  auferlegt,  wenn  wir  von  ,Zuständen'  reden.
1  Eine  Schule  innerhalb  der  Sifatija.  Von  Al-Kiläbi  rühmt-  Salir.  cd  Haarbr.
S.  "29  nebst  zwei  Anderen,  sie  wären  im  Kaläm  die  Stärksten  gewesen.
Vielleicht  bot  die  Schrift  JutLüf  Jl^l  dazu  Gelegenheit?  Vgl.
oben  S.  175.

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