Ein mutazilitisclier Kaläm.
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I. Abschnitte vom Einlieitsbekenntniss = nn’VT [’pis] ny®
II. Abschnitte von der Gerechtigkeit und Billigkeit =
“iwTHi pnsn [’pia] ny®
Von den 43 Capiteln des Muhtawi kommen 19 auf den
ersten Theil, 24 auf den zweiten. Von den 33 Abschnitten
des Compendiiun’s kommen 22 auf den ersten Theil und nur
11 auf den zweiten. Das liegt daran, dass im 2. Theile des
grösseren Werkes, wie wir noch später zeigen werden, gegen
die verschiedensten Schulen polemisirt wird, was sich mit dem
pädagogischen Zwecke des Compendiums nicht vereinbaren liess.
Was ist nun der Zweck des ,Einheitsbekenntnisses' und
was der Inhalt der ,Gerechtigkeitsgruppe' ?
Wir führen zunächst all’ die Stellen an, in denen der
Autor selbst eine Andeutung dessen gibt, was in die eine oder
die andere Gruppe gehört. Zum Schlüsse des 22. Capitels
des Compendium’s sagt Joseph: Nun sind wir zu Ende mit
den fünf Principien des göttlichen Einheitsbekenntnisses. Diese
sind:
I. Die nothwendige Annahme von Atomen und Accidenzen.
II. Die nothwendige Annahme eines Schöpfers.
III. Die nothwendige Annahme von Attributen [Zuständen]
Gottes.
IV. Die nothwendige Zurückweisung von Attributen, die
ihm nicht zukommen.
V. Gottes Einheit trotz der Mehrheit seiner Attribute
[Zustände].
Was nun der Entwicklung dieser Principien folgte, wie
die Widerlegung der Ansichten derer, die da behaupten, dass
Gott ein körperliches Wesen sei, dass es zwei Gottheiten gebe
u. dgl. 5 alles das wurde demjenigen klar, der die vorhergegangenen
Principien eingesehen. Wir können daher getrost zu
den Abschnitten über Gottes Gerechtigkeit und Billigkeit übergehen.
Ist ja unser Zweck die Erkenntniss, dass Gott den
Frommen lohnet, und dass es an ihm ist, den Frevlern zu vergelten.
Dies führt uns dahin, dass wir festhalten an den Geboten
der Erkenntniss und den Satzungen der Lehre; denn
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