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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 71. Band, (Jahrgang 1872)

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Frankl.

hat  Ein  Mal  ein  ander  Mal  JL*ä]|.  Wir  ziehen  die
Leseai't  des  Leydner  Codex  vor.  Nach  der  des  Pet.  Codex
hiesse  die  Schrift  ,Zustände  der  Handlungen*.
5.  JhltXÄ\*u^I  ,Richtigkeit  des
Schlusses  aus  den  gegenwärtigen,  offenkundigen  Dingen  auf
den  Verborgenen*.  Diese  Schrift  hatte  die  Beweise  für  die
nothwendige  Annahme  eines  Schöpfers  zu  ihrem  Gegenstände.
6.  a’toawn  Bisir  ]  Ein  Werk  über  die  ethischen
Begriffe.
7-  Eine  ethische  Schrift  an  [über?]  Abu-Gälib.
8.  nsabhx  'ipy  ns'ba  ,Besprechung  der  Wurzeln  des  Libäd*
  [?].
Die  fünf  zuletzt  genannten  Schriften  werden  sämmtlich
im  Muht,  angeführt.  Aus  dem  Citate  schlossen  wir  auf  den
Inhalt  derselben.
Aus  dieser  fruchtbaren  Thätigkeit  unsres  Autors  auf  dem
Gebiete  der  Beligionsphilosophie,  sowie  der  ihr  verwandten
Disciplinen  ergibt  sich,  dass  wir  der  Führung  unsres  Autors
uns  getrost  anvertrauen  dürfen.  Ferner  begegnen  wir  auf
Schritt  und  Tritt  dem  Hinweise  auf  die  Schriften  der  Mütazila
[filHn  ’bja].  Der  beste  Beweis  aber,  dass  Joseph  würdig  ist,
die  Mütazila  zu  vertreten,  ist  die  Thatsache,  dass  er  zur  Schule
von  Basra,  noch  näher:  zur  Bahsamija  in  inniger  Beziehung
gestanden  hat.  Dies  lässt  sich  aus  folgenden  Umständen  erweisen: ­
  Von  allen  Mütaziliten  wird  nur  Ein  Mal  Ibn  Kilad
als  Autorität  namhaft  gemacht,  Abu-'Ali  [al-Gubbäl]  oftmals,
am  häufigsten  sein  Sohn  Abu-Häsiin.  Unser  Autor  polemisirt
sehr  oft  gegen  eine  Ansicht,  als  deren  Urheber  er  die  p’b32
bezeichnet.  Diese  sind  Niemand  Anderei’,  als  die  Schule  von
Bagdad  ! .  Es  wird  nämlich  im  Namen  dieser  Bablijin  berichtet,
1  Da  über  diesen  Namen  von  Dukes  und  Fürst  unrichtige  Vermuthungen
aufgestellt  worden  sind,  müssen  wir  unsere  Ansicht  durch  sachliche  Argumente ­
  belegen.  Erstens  stimmt  der  Inhalt  dessen,  was  Joseph  über
die  p’832  mittheilt,  vollkommen  mit  dem  überein,  was  wir  durch  Sahr.
a.  a.  O.  S.  54  von  Al-Käbi,  dem  Vertreter  der  Schule  von  Bagdad,  wissen.
Danii  heisst  l ?32  xat’  sfoyD  Bagdad  im  gaoänischen  und  nachgaoänischen
Zeitalter.  Unser  Autor  selbst  stellt  im  Muht,  einmal  —  ^32,
d.  i.  Konstantinopel  —  Babel  gegenüber.  Da  kann  doch  wohl  unter  ^23
nichts  Anderes  verstanden  werden  als  die  Residenz  der  Halifen  Bagdad.
            
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