Erfindung und Gebrauch der chinesischen Schriftgattungen.
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mehrten Hässlichkeit des Augenblicklichen und lernte das verfehlte
Masshalten des Einherschreitenden'.
Einst, zu den Zeiten der Thsin, stritten die Lehensfürsten
um den Vorrang. Die Schreibtafeln und gefiederten Tafeln
wurden überliefert. Man blickte auf die Leuchtfeuer, Hess die
Postpferde laufen. Man stellte zurecht das Tschuen und die
Schrift der Zugetheilten. Weil die Schrift schwer war, kam
man dabei nicht schnell zu Hilfe. Man bildete hierauf die
Schrift des Hinzueilens bei der Bedrängniss. Es war nämlich
die heutige Pflanzenschrift. Dieselbe war früher von dem Geschlechte
Tu hervorgegangen. Das Geschlecht Tschang war
ihr Grossvater. Das Geschlecht Wei war ihr Vater. Die Geschlechter
So und Fan waren ihre Oheime. Die beiden Männer
des Geschlechtes Wang, Vater und Sohn, kann man für die
Brüder halten. Die Männer von dem Geschleckte Pö waren
die gemeinen Söhne. Die Hälfte waren Knechte und Zugetheilte.
Sie überblickten es und stellten es in Ordnungen. Sie
Hessen auch nicht ausser Acht die Gedanken des Fürsten von
dem Geschlechte Thsang bei Betrachtung der Fussspuren der
Vögel. Sie machten vorläufig zur Grundlage das Auseinanderstehende
und das Dichte. Einige hatten die Kraft des Fliegens,
Laufens, Fliessens und Ergiessens, die Luft des Erschrockenseins,
Bangens, des Steilen und Abgerissenen, das
Aussehen des Strömenden, Grossen und Zierlichen, den Vorsatz
des Ucberschreitens, Vorbeigehens und Uebersiedelns. In hundert
Körpern, tausend Gestalten durchdrangen sie deren Kunstfertigkeit.
Wie könnte diese im Allgemeinen erörtert werden 2 ?
W- #0 Jü-tschün sagt: Pflanzenschrift hersteilen, ist
Umrisse bilden. Yao-tschä sagt: Die Pflanzenschrift
ist gleichsam die grobe Schrift. Die Grundlage bilden, heisst
3|b Kao ,Stroh 4 -1 Die Erwägungen bei der Verfertigung des
Schriftschmuckes gehen nämlich hiervon aus. Der Erfinder
1 Das absprechende llrtheil Tschao-yi’s über die Pflanzensehrift.
2 Die von dem Manne des Geschlechtes Wang, dem Anführer des rechten
Kriegsheeres, als Einleitung verfasste Stärke der Pflanzensehrift.
3 ’fjf Tsao-kao .Pflanzen und Stroh* bezeichnet die Umrisse, den
rohen Entwurf. >