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Pfizmaier.
m # m Tschao-tschung-tsiang verstand sieb gut auf
die Pflanzenschrift und die Schrift der Zugetheilten. Aber
selbst wenn er an seine Söhne und jüngeren Brüder schrieb,
waren die Zeichen richtige Zeichen der Musterschrift. Er
sagte: Die Pflanzenschrift muss nothwendiger Weise erklärt
werden. Wenn man sich derselben im Verkehr mit Menschen
bedient, so hat es den Anschein, als ob man die Menschen
geringschätzte. Hat man mit niedrigen und jungen Menschen
des Hauses zu thun, so ist wieder die Zweideutigkeit dieser
Schrift zu fürchten '.
Siao-tse-yün war der Sohn des zu den Zeiten der Tsi
lebenden Jj^ Hien-wen, Königs von Yii-tschang. Er hatte
Uebung im Schriftschmucke und war ein Künstler in der
Pflanzenschrift. Er stand mit seinen Brüdern m Tseliien
und AS ¥ Tse-tschao in gleichem Rufe. Sein Sohn
Ti war ebenfalls geschickt im Schreiben. Kaiser Wu von Liang
rühmte ihn und sprach: Die Handschrift Tse-king’s erreicht
nicht diejenige Y!-schao’s. Die Schrift Siao-ti’s kommt derjenigen
seines Vaters sofort nahe 2 .
Zu den Zeiten des Königs Wen von Tschin öffneten
Menschen des Kriegslieeres in Tan-tu in räuberischer Absicht
das Grab ‘Wj? Khie-tan’s von Tsin. Sie erlangten die
Schriften Wang-hi-tschi’s, des Heerführers des rechten Kriegsheeres
von Tsin, so wie die hinterlassenen Handschriften der
berühmten weisen Männer. Die Sache wurde ruchbar und
diese Schriften wurden in Beschlag genommen. Die Obrigkeiten
des Districtes verwahrten sie in dem geheimen Sammelhause.
Weil m 16 Pe-meu 3 ein Freund von Alterthümern
war, machte sie ihm Kaiser Wen häufig zum Geschenk. Seit
dieser Zeit war Pe-meu ein grosser Schriftkünstler und erreichte
in grossem Masse das Vorbild des Mannes von dom rechten
Kriegsheere '.
1 Das Buch der nördlichen Tsi.
2 Die Abkürzungen der Vorbilder der drei Eeiche.
3 Pe-meu ist der König von Schi-hing. Derselbe wurde im zweiten Jahre
des Zeitraumes Knang-ta (575 n. Chr.) durch Hö, König von Ngantsching,
den späteren Kaiser Siuen von Tschin, getödtet.
4 Das Buch der Tschin.