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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 70. Band, (Jahrgang 1872)

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l*f  i  zmai  er.

das  grosse  Tschuen.  Es  war  von  dem  Schriftschmucke  Tscheu’s
theils  verschieden,  tlieils  stimmte  es  mit  ihm  überein.  Man
nannte  es:  das  kleine  Tschuen.  Es  heisst  auch:  das  Tschuen
von  Thsin l .
Unter  den  Körpern  gibt  es  sechs  Arten  des  Tschuen.
Wundervoll  und  kunstvoll  dringen  sie  in  den  Geist.  Einige
sind  das  Bild  der  Streifen  der  Schildkröte.  Andere  verwandeln ­
  sich  in  Drachenschuppen.  Mit  gekrümmtem  Körper,  losgelassenem ­
  Schweife,  langen  Schwingen,  kurzem  Leibe  strecken
sie  den  Hals,  schliessen  die  Flügel.  Ihre  Gestalt  hat  Aehnlichkeit
  mit  ziehenden  Wolken 2 .

Die  Schrift  (1er  acht  Theilungen.

ä  S  51  Tschang-ting-kuei  stand  mit  g  ^  Liyung,
  stechendem  Vermerket'  von  Tschin-tseheu,  auf  gutem
Fusse.  Er  überreichte  häufig  an  dem  Hofe  Gedenktafeln,  die
man  in  den  Tempeln  darbot.  Yung  bat  Ting-kuei  jedesmal,
die  Schrift  der  ausgewählten  Steintafeln  in  acht  Theilungen
zu  schreiben.  Die  Schrift  ward  von  den  Zeitgenossen  sehr
geschätzt 3 .

j|||  Liang-hao  von  Ngan-ting  führte  den  Jünglingsnamen ­
  JG  Meng-hoang.  Er  verstand  sich  gut  auf  die
Schrift  der  acht  Theilungen.  Kaiser  Tai-tsu  liess  durch  ihn
die  Aufschriften  der  Flaggen  der  Beglaubigung  und  der  Gedenktafeln ­
  der  Thore  des  Palastes  schreiben 4 .
Die  Schrift  der  acht  Theilungen  ist  von
Wang-thse-tschung  von  Schang-kö,  einem  Flügelmenschen  von
Thsin,  erfunden  worden.

Der  zu  den  Zeiten  der  späteren  Han  lebende  Sse-I-kuan 5
stammte  aus  Nan-yang.  Kaiser  Ling  liebte  die  Schrift.  Er
lud  die  Schriftkünstler  der  Welt  zu  dem  Thore  von  Hung-tu

1  Die  Beurtheilungen  der  Schrift.
2  Tsai-yung’s  Gestaltungen  des  Tschuen.
3  Das  Buch  der  Thang.
4  Die  Erörterungen  des  Zeitalters.
5  Sse-I-kuan  ist  oben  (S.  35)  erwähnt  worden.
            
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