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das grosse Tschuen. Es war von dem Schriftschmucke Tscheu’s
theils verschieden, tlieils stimmte es mit ihm überein. Man
nannte es: das kleine Tschuen. Es heisst auch: das Tschuen
von Thsin l .
Unter den Körpern gibt es sechs Arten des Tschuen.
Wundervoll und kunstvoll dringen sie in den Geist. Einige
sind das Bild der Streifen der Schildkröte. Andere verwandeln
sich in Drachenschuppen. Mit gekrümmtem Körper, losgelassenem
Schweife, langen Schwingen, kurzem Leibe strecken
sie den Hals, schliessen die Flügel. Ihre Gestalt hat Aehnlichkeit
mit ziehenden Wolken 2 .
Die Schrift (1er acht Theilungen.
ä S 51 Tschang-ting-kuei stand mit g ^ Liyung,
stechendem Vermerket' von Tschin-tseheu, auf gutem
Fusse. Er überreichte häufig an dem Hofe Gedenktafeln, die
man in den Tempeln darbot. Yung bat Ting-kuei jedesmal,
die Schrift der ausgewählten Steintafeln in acht Theilungen
zu schreiben. Die Schrift ward von den Zeitgenossen sehr
geschätzt 3 .
j||| Liang-hao von Ngan-ting führte den Jünglingsnamen
JG Meng-hoang. Er verstand sich gut auf die
Schrift der acht Theilungen. Kaiser Tai-tsu liess durch ihn
die Aufschriften der Flaggen der Beglaubigung und der Gedenktafeln
der Thore des Palastes schreiben 4 .
Die Schrift der acht Theilungen ist von
Wang-thse-tschung von Schang-kö, einem Flügelmenschen von
Thsin, erfunden worden.
Der zu den Zeiten der späteren Han lebende Sse-I-kuan 5
stammte aus Nan-yang. Kaiser Ling liebte die Schrift. Er
lud die Schriftkünstler der Welt zu dem Thore von Hung-tu
1 Die Beurtheilungen der Schrift.
2 Tsai-yung’s Gestaltungen des Tschuen.
3 Das Buch der Thang.
4 Die Erörterungen des Zeitalters.
5 Sse-I-kuan ist oben (S. 35) erwähnt worden.