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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 70. Band, (Jahrgang 1872)

Erfindung  und  Gebrauch  der  chinesischen  Schriftgattungen.

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dem  Künstlichen  übertrifft  er  ihn.  j||  Hoai-kuan  hält
dafür,  dass  in  den  Abzweigungen  und  der  Pflanzenschrift
Tu-tö’s  1  nichts  ist,  worin  er  einen  Lehrer  genommen.  Unmerklich ­
  veränderte  sich  das  Reingeistige  und  ward  das  Muster  der
späteren  Geschlechtsalter.  Dieser  ist  auch  der  Erste  in  dem
Angebornen.  Als  die  Veränderung  des  Weges  stattfand,  brachte
es  der  Gebieter  von  dem  Geschlechte  Tu  durch  den  Körper
der  Abzweigungen  zu  einem  Höchstweisen  der  Pflanzenschrift.
Was  durch  das  Angeborne  ausgegeben  wird,  kann  in  geordneter ­
  Weise  ermessen  werden.  Zu  dem  Verdienste  dessen,
dass  das  Wasser  des  Teiches  lauter  Tinte,  bringt  man  es
ebenfalls.
Der  zu  den  Zeiten  der  Sui  lebende  Bonze
Tschi-ko  aus  dem  Kloster  0^  ^  Yung-hin  war  in  Kuei-ki
geboren.  Kaiser  Yang  lobte  ihn  sehr  in  Betreff  der  künstlichen ­
  Schrift.  Er  sagte  einst  zu  dem  Vorsteher  von  Yunghin:
  Die  Bonzen  erlangten  das  Fleisch  des  Mannes  von  dem
rechten  Kriegsheere,  Tschi-ko  erlangte  dessen  Knochen.  Sehnen
und  Knochen  sind  in  der  Haut  und  in  dem  Fleische  verborgen.
Berge  und  Flüsse  werden  nicht  überdrüssig  der  Höhe  und  Tiefe.

Tschü-sui-iiang 2  von  Thang  war  geschickt  im  Schreiben.
In  seiner  Jugend  verlegte  er  sich  auf  Yü-kien.  Im
reifen  Alter  richtete  er  sich  nach  dem  Manne  des  rechten
Kriegsheeres.  In  der  wahren  Schrift  erlangte  er  die  einschmeichelnde ­
  Eigenschaft,  die  gleich  dem  grünen  Schnitzwerk  des
Thores  des  Edelsteines  Yao,  dem  tief  wiederglänzenden  Frühlingswalde, ­
  dem  Erblühen  der  Farbe  der  Schönen  —  es  ist,
als  wäre  es  nicht  an  der  Stelle!  Ist  es  Flor,  gestreifter  Taffet,
Bleiblumen  zart  und  schwächlich,  so  ziehen  sich  die  Männer
von  den  Geschlechtern  Ngeu  und  0t  Yü  vor  ihm  zurück-Die
  Tafeln  seiner  gangbaren  Schrift  und  der  Pflanzenschrift
stehen  hinter  diesen  zwei  Männern.

1  Tu-tö  ist  oben  (S.  15)  erwähnt  worden.
2  Tschü-sui-iiang  ist  oben  (S.  18)  erwähnt  worden.
            
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