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überblickte er auf dem Thurme und fand achthundert Vorlagen
der besten Aufsätze in wahrer Schrift und Pflanzenschrift.
Von den Klöstern im Osten von Tsche-kiang wurde
ein jedes mit einer Vorlage beschenkt. Wo deren jetzt vorhanden
sind, kosten sie noch immer mehrere zehntausend
Kupfermünzen'.
Wenn man bei dem Wesen des Schriftschmuckes Regeln
beobachtet, so stellt man ein dreifaches Alterthum auf. Vornehmes
und Geringes sind verschiedene Gattungen, man setzt
für sie fünf Ordnungen. Was das dreifache Alterthum betrifft,
so ist das Tschuen und Tscheu das hohe Alterthum. Die
Männer der Geschlechter Tschung und Tschang 2 sind das mittlere
Alterthum. Hi und Hien 3 sind das niedere Alterthum.
Die Männer der Geschlechter Thsui und Tschang sind
Edelstein. Yi-schao ist Gold. Der grosse Kaufmann schätzt
den Edelstein. Der kleine Kaufmann legt Werth auf das Gold.
Die oberflächlichen Menschen verlassen sich häufig auf ihr
Ohr. Sie wissen blos, dass die Schrift der Männer von dem
Geschlechte Wang die vorzüglichste ist. Die wahre Schrift
und die Pflanzenschrift sind nach einem einzigen Masse. Es
ist gar keine Ungleichheit und Abweichung.
j|§ In ]jrj| Tschang -hoai-kuan’s Verzeichnisse der
Schriften der zwei Männer von dem Geschlechte Wang und
Anderer sagen: Gegen das Ende des Zeitraumes Scliing-sching
(552 bis 554 n. Chr.) drang das Heer von Wei in King-tscheu.
Kaiser Yuen (von Liang) wollte sich ergeben. In dieser Nacht
häufte er Gemälde und Schriften aus der alten und gegenwärtigen
Zeit in vierzehnmal zehntausend Rollen, sowie die
grossen und kleinen Handschriften der zwei Männer von dem
m Kao-schen-pao,
Geschlechte Wang. Er schickte W
den Hausgenossen des rückwärtigen Söllers, und hiess ihn sie
verbrennen. Er ergriff die kostbaren Schwerter von U und
Yue und wollte sie an den Pfeilern zerbrechen. Er sprach
1 Ho-yen-tsehi’s Geschichte des Einkehrhauses der Luftblumen.
2 Tschung-yao und Tschang-tschi.
3 Wang-hi-tschi und Wang-hien-tschi.