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Z immer m ä an.
vollkommen, so hört sein Missfälligsein natürlich auf; aber
auch das Gefälligsein des bisherigen Grösseren, da es ja sein
bisheriges Mass, das früher Kleinere, von diesem Augenblicke
an nunmehr eben erfüllt. Beide stehen einander nunmehr an
Vollkommenheit gleich; keines ist vollkommener als das andere;
Vorzug oder Abweisung vom Standpunkt der Idee der Vollkommenheit
aus hat das Motiv eingebtisst.
Herbart hält es offenbar für überflüssig, besonders zu
bemerken, dass nicht das Vollkommene als solches, sondern
das Vollkommenere gefalle. Es gehört zu den ersten,
auch von Trendelenburg anerkannten Grundsätzen seiner Willensästhetik,
dass die Glieder des gefallenden'und missfallenden
Verhältnisses gleichartig sein sollen. Was daher überhaupt
nach der Idee der Vollkommenheit in ein Verhältniss
treten soll, muss dieser selbst unterstehn: entweder als zum
Vollen d. i. zu seinem Mass erst Kommendes oder bereits mehr
als Gekommenes, oder dasselbe eben Erfüllendes. Ersteres
missfällt, das zweite gefällt, das dritte ist gleichgiltig.
C. Entwürfe gegen die Idee des Wohlwollens.
,Die Einstimmung des eigenen Willens mit dem fremden
und um des fremden willen, entspricht dem Grundgedanken:
nirgends ist die Harmonie klarerd Auch dieses Lob wird von
Trendelenburg mit einem Tadel versetzt; denn erstens findet
der Kritiker einen Widerspruch zwischen dem Wohlwollen, als
der ursprünglichen, und dem Verwaltungssysteme, als der
davon abgeleiteten Idee, und zweitens sträubt sich derselbe
gegen die Forderung, dass jedes der beiden Elemente des
Wohlwollens, der eigene und der fremde Wille, an sich gleichgiltig
sein und erst durch andere Ideen die Bedingung hinzukommen
soll, dass der vorgestellte fremde Wille als tadellos
erfunden werde.
Jener Widerspruch soll darin liegen, dass im Wohlwollen
der Stoff, an welchem sonst die Strebungen haften, abgethan
und die Stimmung, die unmittelbar von Willen zu Willen
geht, am reinsten, während die Verwaltung durchweg von
der Natur der Sache bestimmt ist.