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Pfizm aier.
Es schickte einen Gesandten und begehrte sie. Kaiser Kao-tsu
sprach seufzend: Wider Vermuthen ist die Schrift Siün’s in
der Ferne berühmt und verbreitet sich unter den Fremdländern.
Wenn Jene seine Handschrift betrachten, sagen sie da wohl,
dass es nach Gestalt und Aussehen kleine Erdhügel sind? 1
Yang-ngeu-thung war der Sohn Yang-ngeu
siün’s. Er war frühzeitig verwaist. Seine- Mutter von dem
Geschlechte Siii lehrte ihn die Schrift seines Vaters. So
oft sie ihm Geld zukommen liess, täuschte sie ihn und sagte:
Es ist der Betrag für eine verpfändete Handschrift deines
Vaters. — Thung richtete seine Gedanken in grossem Masse
auf. einen Namen. Er strengte Tag und Nacht seine Kraft an,
ohne zu ermüden. Hierauf reihte er sich zunächst an Siün.
Im vierten Monate des zweiten Jahres des Zeitraumes
Lung-sö (662 n. Chr.) verfertigte der Kaiser Schriften und gab
sie den Anführern von Liao-tung. Er sagte zu
Hiü-king-tsung: Der den Pferdewärtern Vorgesetzte von dem
Geschlechte Hiü hat immer meine, des Kaisers Schrift geliebt.
Du kannst sie in der Halle des Hofes entfalten und ansehen. —
Der den Pferdewärtern Vorgesetzte sah sie und erschrack
freudig. Er sagte im Vertrauen zu den Obrigkeiten des Hofes:
Ich, der Vorgesetzte der Pferdewärter habe alte Handschriften
schon viele gesehen. Seit der Zeit von Wei und Tsin rühmte
man blos die zwei Männer des Geschlechtes Wang. Jedoch
besitzt Yi-schao 2 Kraft und Annehmlichkeit. Tse-king
besitzt Annehmlichkeit, aber wenig Kraft. Betrachte ich jetzt
die höchstweise Handschrift, so geht sie, alles in allem, über
diejenige der zwei Männer des Geschlechtes Wang hinaus.
Paradiesvögel steigen auf, Göttefvögel drehen sich. Es ist
wirklich ein Höchstweiser der alten und der gegenwärtigen
Schrift.
1 Die Schrift Yang-ngeu-siiin’s war diinn und klein. Desswegen bedient
sieh Kao-tsu dieser Worte.
2 Der oben (S. 18) vorgekommene Wang-yl-schao.
3 Tse-king ist der oben (S. 12) vorgekommene Wang-hien-tschi.