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Z iminerra;inn.
der beiden fraglichen Willensquanta sich bezieht. Da es nun,
um ein gewisses Quantum vorzustellen, eines gewissen Quantums
des Vorstellens bedarf, so ist leicht einzusehen, das die
Vorstellung des grossem Willensquantums eines grossem Quantums
des Vorstellens bedürfe, und ebenso umgekehrt. Die zu
vergleichenden Bilder beider ungleicher Willensquanta sind
daher selbst ungleiche Quanta des Vorstellens, und da nach
der Voraussetzung die Glieder eines ästhetischen Verhältnisses
unter einander gleichartig sein müssen, so folgt, dass beide ungleiche
Q.uanta des Vorstellens unter einander commensurabel,
d. h. auf dieselbe Einheit des Vorstellens bezogen sein
müssen. Sind sie nun ungleich und zugleich commensurabel, so
müssen sie sich wie verschiedene Midtipla derselben Einheit
verhalten, d. h. das eine Quantum muss ganz in dem anderen
enthalten sein, aber nicht umgekehrt. Nun ist aber Lustgefühl
nichts Anderes als das Bewusstsein ungehemmten Vorstellens,
und der Einheit des Vorstellens entspricht, sobald dasselbe
ungehemmt stattfindet, auch eine Einheit des Lustgefühls.
Das Quantum des Lustgefühls ist daher proportional dem
Quantum des (ungehemmten) Vorstcllens, und wenn sich zwei
Quanta des Vorstellens als Multipla derselben Einheit verhalten,
so müssen es auch die entsprechenden Quanta des Lustgefühls.
Dem grösseren Quantum des Vorstellens entspricht das grössere
Quantum des Lustgefühls, und da das grössere Willensquantum
ein angemessenes grösseres Quantum des Vorstellens
in Anspruch nimmt, so ist es ganz unvermeidlich, dass das
grössere Willensquantum mehr gefalle, als das kleinere.
Es erhellt von selbst, dass es irrthümlich sei, zu behaupten,
das Schöne gehe ,nirgends sonst' auf diesem Wege hervor.
Vielmehr, wo immer verschiedene aber commensurable
Quantitäten zugleich vorgestellt und unter einander verglichen
wurden, geschieht dies durch verschiedene Quanta des Vorstellens
und diesen entsprechend mit verschiedenen Quantis
von Lustgefühl. Ob die vorgestellten Quanta räumliche, zeitliche
oder dynamische, Formen oder Kraftquantitäten, extensive
oder intensive Grössen seien, macht dabei keinen Unterschied.
Nur das Quantum der Distanz im Auge behalten,
gefällt die grössere Distanz neben der kleineren, weil sie ein
grösseres Quantum des Vorstellens .(eine häufigere Wieder-