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Zimmermann.
cholcgische Mechanismus ist nicht; nur ein Grund, sondern der
einzige Grund der Herrschaft der Einsicht über den Willen,
wo eine solche vorhanden ist, so wie der einzige Ursprung
des Wohlgefallens am Harmonischen.
Kann aber, fragt Trendelenburg, der psychologische Mechanismus
der letzte Grund des Ethischen, der Grund irgend
einer Verpflichtung sein? und wie im Triumph fügt er bei:
,Herbart hat keinen anderen Grund! In der Psychologie
sagt er von der inneren Freiheit: Es wird sogleich ein Widerspruch
gefühlt, wenn das Wissen einen anderen Weg zeigt, als
den das Wollen geht. Eine solche Erscheinung bietet dem Zuschauer
zwei Reihen dar, deren Ablauf zu vereinigen ihm nicht
gelingt; während im Gegentheil, wenn das Wissen sich gleichlautend
ausspricht, wie die Handlungen den Willen verkündigen,
alsdann die Reihen in der Beobachtung des Zuschauers einander
begünstigend So geht die absolute Werthbestimmung der
inneren Freiheit in den Umstand zurück, ob in dem Beobachter
Reihen' von Vorstellungen einander begünstigen oder die
Vereinigung hindern, also in einen psychologischen Mechanismus'.
Trendelenburg findet demnach ausgemacht, dass die
Herbart’sehe Ethik sich auf seine Psychologie gründe, die
Schranken der ,wohlangelegten Isolirung' selbst durchbreche.
Noch dazu auf einen psychologischen Mechanismus, durch
welchen von vornherein alle Möglichkeit der Freiheit ausgeschlossen
sei.
Allerdings hat Herbart für das Ethische und die ethische
Verpflichtung nicht nur nicht einen andern, sondern überhaupt
gar keinen Grund. Aus dem Grunde, weil, wie Trendelenburg
selbst anführt, die sittlichen Urtheile ihrer Natur nach
evident, also keiner weiteren Begründung durch andere bedürftig
sind. Psychisch betrachtet ist das Wohlgefallen an der innern
Freiheit ein Product des psychologischen Mechanismus; logisch
betrachtet ist das ästhetische Urtheil, welches das unbedingte
Gefallen am Harmonischen enthält, ein identischer Satz. Bei
dem Urtheil: Harmonie zwischen Einsicht und Willen gefällt,
langen wir als bei einem letzten, bei einem ethischen
Axiome an, das als Ereigniss in der Seele zwar durch
andere Vorgänge in derselben verursacht, seinem Inhalte