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fcimmermanli.
sogar des blossen Zufalls sein; dennoch würde die inhaltliche Harmonie
ihrer Bilder im Geist des zusammenfassendeu Beschauers
Wohlgefallen hervorrufen. Von dieser, von dem ästhetischen
Verliältniss der sich ihm darstellenden Bilder einer gewissen
Maxime und eines gewissen Wollens hängt das Werth-Urtheil
des Beschauers ab, nicht von dem ursächlichen oder blos
zufälligen Verliältniss, in welchem die Gegenstände jener Bilder,
die reale Einsicht und das reale Wollen selbst unter und
zu einander stehen. Selbstbestimmung, d. h. reales Verursachtsein
des Wollens durch die Einsicht, hat daher insofern ästhetischen
Werth, als durch sie die Entstehung jenes gefallenden
harmonischen Verhältnisses zwischen den Bildern der Einsicht
und des Wollens in der zusammenfassenden Ansicht des Zuschauers,
verglichen z. B. mit dem blos zufälligen Zusammentreffen
beider, begünstigt wird. Ueberall, wo sie herrscht,
wird im Zuschauer das wohlgefällige Bild der Harmonie zwischen
Einsicht und Wollen von selbst sich einfinden, und die
Folge ist, das derselbe überall dort, wo ihm das letztere entgegentritt,
auch das Dasein der ersteren vermuthet.
Wirklich vorhandene innere Freiheit zieht im zusammenfassenden
Zuschauer jedesmal Wohlgefallen, Gewahrwerden des
Einklangs zwischen Einsicht und Willen, jedesmal den Schein
innerer Freiheit im Wollenden nach sich. Aber dies
darf weder so verstanden werden,'als müsste jedesmal innere
Freiheit im Wollenden vorhanden sein, um deren Schein im
Betrachter zu erzeugen, noch als müsste der wohlgefällige
Schein innerer Freiheit mehr als blosser Schein, als müsste
der Wille durch die Einsicht real verursacht sein, um durch
den Einklang seines Inhalts mit jenem der Einsicht dem Beschauer
zu gefallen.
Durch die Erkenntniss, dass der Beifall des zusammenfassenden
Zuschauers nur dem Einklang zwischen den ihm sich
darstellenden Bildern eines gewissen Wollens und einer gewissen
Einsicht, also zwischen Vorstellungen, nicht zwischen
Einsicht und Willen selber gilt, erledigt sich Trendelenburg’s Einwand,
dass die Glieder des ästhetischen Verhältnisses, welches
der Idee der inneren Freiheit zu Grunde liegt, ungleichartig
seien, von selbst. Aber auch der weitere Tadel, dass die psychologische
Frage über die Möglichkeit der Beherrschung des