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Zimmerma n n.
und in deren Denkschriften veröffentlicht worden. So wird denn
auch nichts dagegen einzuwenden sein, wenn deren Erörterung
in den Sitzungsberichten der Wiener Akademie eine Stelle
findet.
In der Abhandlung ,Herbart’s praktische Philosophie und
die Ethik der Alten/ welche zuerst in dem Jahrg. 1856 der
Abhandlungen der Berliner Akademie der Wissenschaften
erschien, hat Trendelenburg Ilerbart’s praktische Philosophie,
,welche den ethischen Grund in’s Aesthetische verlegt, und
mit dem Gefühl des Harmonischen in psychologischen Mechanismus
auslaufen lässt' (Hist. Beitr., z. Philos. III. Vorr.), mit der
Ethik der Alten verglichen, ,welche aus dem tieferen Princip
einer inneren Bestimmung das Ethische entwarfen, und von
innen her das Harmonische erreichten' (ebendass. S. IV.). Der
darin ausgesprochene Tadel, welcher die Ethik Ilerbart’s gegen
jene der Alten entschieden in Nachtheil stellt, ist sodann in
dessen ,Naturrecht' (I. Aufl. §. 32. S. 36) nicht nur wiederholt,
sondern die ganze Abhandlung unverändert neben anderen
der theoretischen Philosophie Herbart’s gewidmeten Aufsätzen
in den dritten Band der ,Historischen Beiträge zur
Philosophie (Berl. 1867. S. 122 u. s. f.) wieder aufgenommen
worden.
Welches Gewicht seinen Einwürfen, als aus der Feder
Trendelenburg’s stammend, im philosophischen Publicum beigelegt
wurde, bewies, dass dieselben seit ihrem Erscheinen
bei jeder sich darbietenden Gelegenheit von Beurtheilern
Herbart’s adoptirt, mit dem Anschein der Unwiderlegbarkeit
bekleidet, und erst noch jüngst von dem Schüler Baader’s,
Prof. Hoffmann in Würzburg, in dessen philosophischen Abhandlungen'
als endgiltiges Schlusswort in Sachen einer ,Aesthetik
des Willens' gepriesen worden sind.
Zu der Erhaltung dieses Ansehens mag es nicht wenig
beigetragen haben, dass mit Ausnahme einer in scharfem Tone
gehaltenen Erwiderung Allihn’s in der Zeitschrift für exacte
Philosophie' (VI. Band, Heft I. S. 35—90) die Schule Herbart’s,
der Polemik grundsätzlich abgeneigt und in der Erörterung