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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 70. Band, (Jahrgang 1872)

Erfindung  und  Gebrauch  der  chinesischen  Schriftgattungen.

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hi-tschi’s  *.  In  der  Welt  brachte  man  wetteifernd  alte  Schriften.
Man  begab  sich  zu  der  Thorwarte  und  überreichte  sie  als  ein
Geschenk.  Um  die  Zeit  war  Niemand  im  Stande,  die  falschen
von  den  echten  zu  unterscheiden.  Sui-liang  hatte  die  Erörterung ­
  desjenigen,  das  zum  Vorschein  kam,  bereit.  Er  irrte
sich  bei  keinem  einzigen  Stücke.

Yü-schi-nan 2  führte  den  Jünglingsnamen  m  Pe-schi.
Der  aus  der  Provinz  Thung  stammende  Schamane  ^  jjlp
Schi-tschi-yung 3  lernte  vortrefflich  die  Schrift  Wang-hi-tschi’s,
und  Schi-nan  war  sein  Lehrer.  Er  erlangte  wundervoll  deren
Körper.  Hierdurch  ward  sein  Name  sehr  viel  genannt.

*4#  Lieu-kung-kiuen  führte  den  Jünglingsnamen
Sching-hiuen.  Derselbe  hatte  Freude  am  Lernen.
Dreizehn  Jahre  alt  konnte  er  Sätze  und  bilderlose  Gedichte
verfertigen.  Im  Anfänge  des  Zeitraumes  Yuen-ho  (806  bis
820  n.  Chr.)  hielten  der  beförderte  vorzügliche  Mann,  der  in

der  Reihe  Hervor*

gezogene

Schi-hö  und  Li-te,
der  verschlossenen  Abtheider

  Leibwächter  für  die  Schriften
lung  der  geheimen  Schriften,  Hia-tscheu  nieder.  Sie  wurden
vorgeladen  und  befassten  sich  mit  den  schriftlichen  Eingaben.
Als  Mö-tsung  zu  seiner  Stufe  gelangte,  traten  sie  ein  und  meldeten ­
  an  dem  Hofe  die  Angelegenheiten.  Der  Kaiser  berief
Kung-siuen  und  sagte  zu  ihm,  als  er  ihn  sah:  Ich  habe  in  dem
Tempel  Fö’s  deine  Handschrift  gesehen.  Ich  denke  an  sie
schon  lange  Zeit.  —  Er  ernannte  ihn  an  demselben  Tage  zu
einem  die  Stelle  eines  Pinselwaldes  ausfüllenden,  bei  den  Schriften ­
  aufwartenden  vorzüglichen  Manne  des  Lernens  für  das
Auflesen  des  Hinterlassenen  zur  Rechten.  Durch  Versetzung
ernannte  er  ihn  wieder  zu  einem  den  Lehen  vorstehenden  überzähligen ­
  Leibwächter  der  Thorwarte  der  Ergänzungen  zur
Rechten.

1  Wang-hi-tschi  ist  oben  (S.  11)  vorgekoinmen.
2  Yü-scbi-nan  ist  gleich  oben  erwähnt  worden.
3  Sehi-tsehi-yung  war  der  von  einer  rechtmässigen  Gemalin  gebome  Enkel
Wang-hi-tschi’s.

2*
            
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