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H o r a w i tz.
Griechischen in Strassburg Lus ein ins 1 erscheinen nachweisbar
als Bekannte des Rhenanus, der Letztere war sein
Mitarbeiter bei den wichtigsten Editionen. Den Capito, der
nichts ohne des Rhenanus Genehmigung drucken lassen wollte,
veranlasste dieser, seine berühmte Arbeit über die hebräische
Grammatik dem Frobenius zum Drucke zu übergeben (1518),
über Myconius Werke hatte er im Schiedsgericht mit Vadian
und Xylotectus (Zimmermann) die Entscheidung abzugeben. 2
Mit Wilhelm Nesen, der später, vielleicht durch Rhenanus
empfohlen, in Paris bei Faber studierte, stand Beatus schon
um 1516 in Verbindung. Nesen, der um diese Zeit einen Gruss
des Rhenanus an Zwingli ausrichtet, rühmt den Erstem als
einen Mann, wie Deutschland kaum einen zweiten haben
dürfte. 3 Aus Paris, wo er 1517 weilt, lässt er sich im Briefe
an Zwingli, dem Rhenanus ,Germaniae nostrae decori unico <
auf’s beste empfehlen. 4 Auch Jacob Ammann, der Züricher
Professor, ward durch Zwingli (um 1519) dem Rhenanus
empfohlen. Dieser nahm ihn auf das freundlichste auf und entliess
ihn nie, ohne nicht seine griechischen Kenntnisse und
überhaupt sein Wissen vermehrt zu haben. 5 Und als Ammann
sich in Mailand aufhielt (1520), erhielt er von Rhenanus
briefliche Beweise des Wohlwollens. Schon um 1520 erfreute
sich auch der stürmische und leidenschaftliche Anhänger Huttens
Otto von Brunfels der Correspondenz mit Rhenanus,
1 Vgl. Schöpflin, Alsatia II. 344. und Mäh ly am a. 0. 226. Der
Brief an den Luscinius zeigt auch, wie hoch Ehenanus das Griechische
hielt.
2 Hagenbach, Myconius S. 316.
3 Zwingli Opera VII. 14.
4 ibidem 24.
5 Quantae autoritatis tuae literae apud Beatum Rhenanum, schreibt Ammann
an Zwingli (17. Juli 1319) fuerint, quibus me illi commendasti, non
facile dixerim; libens tarnen cottidie experior. Nunquam enim doinum
eius accedo, quin epigrammata aliquot Graeca mihi enarret, interpretetur
aliquid, moneat, doceat. Demum illud vere dicere possum, quod Gnatho
ille Terentianus militi assentans dixerat: Nunquam accedo, quin ab eo
abeam doctior. Id. totum felicitatis Tibi uni debeo . . Enitar, quoad potero,
ut Te istiusmodi commendationis nunquam poeniteat. (Zwingli Opera
VII. 83).