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Ho rawitz.
Sache entgegenbrachte'. 1537 soll Faber in einem Alter von
101 Jahren gestorben sein. Sein Einfluss auf Rhenanus blieb
in voller Stärke und ungeschwächt bestehen, bis die mächtigere
Persönlichkeit des Erasmus ihn wohl in den Hintergrund drängte 2 .
Uebrigens pries auch Erasmus den Faber noch um 1523 mit
den Worten: J. Fabrum .... quis candidius laudavit quam
ego? (Spongia in Böcking’s Plutteni Opera II. S. 314.) Er
stand mit ihm in einer Correspondenz, (Briefe in Erasmi Opera
III. 9, 82, 127, 142, 809, 493.) die trotz einer um 1517 geführten
Controverse sich in den artigsten Formen erging.
In der Begeisterung für den geliebten Lehrer, die so weit
ging, dass die Jünglinge alle Commentare ausser denen des
Stapulensis überflüssig fanden 3 , stimmte auch ein sehr gescheidter
und treu ergebener Landsmann mit Rhenanus überein •— Michael
Hummelberger 4 . Enthusiasmus für die Alten, klares und
1 Baum 1. c. 338, 350. Capito schreibt 1525 au Zwingli: Jacob Stapulensis
der Zwingli griisst se nominat Antonium Peregrinum .... nam latere
cupiunt et tarnen pueris noti sunt. Eiecit eos Gallia tyrannis Theologorum.
Zwingli Opera VII. 439.
2 Sowohl Wimpfeling als auch Thuanus und Sleidanus loben ihn, grosse
französische Werbe (z. B. die Biographie universelle) erwähnen seiner
nicht einmal.
3 Hummelberger’s Brief bei Veith-Lotterus de vita et scriptis C. Peutingeri:
S. 171. Begeistert schreibt Glarean (1517) über ihn: (Opera
Zwingli VII. 26) vir humanissimus atque ita benignus ut non nunquam videatur,
quamquam id revera minimo facit., videatur tarnen suae gravitatis
obfltus.
4 Mir ist keine Biographie des tüchtigen Mannes bekannt, nur Veith gibt
Einiges über ihn. S. 142. Er edirte um 1534 ein Epitome Grammat.
graecae. Basileae, Herwagen in 8. Cf. Conrad Gesner Bibi. univ. II. p.
512. H. hatte auch Interesse für Numismatik. (Epp 159 ff.) und Geschichte
(163), beschäftigte sich mit Pflanzenstudien und reiste, vom Wissensdrange
getrieben, nach Eom. (1515.) Er genoss eines grossen Ansehens unter den
Gelehrten, correspondirt mit Zwingli (Schulthess Briefe Zwingli’s I. 198
201, 219, 222, 240), mit Bebel (Veith Epp. 164, 172) mit Peutinger.
(z. B. Epp. 182, 183, 193.) Alexander Brasicanus, der ihn ,delicium‘
nennt, widmet ihm seinen Cäsar (Veith Epp. 195). Reuchlin lobt ihn
(ibid. 194), mit den Worten: cur enim, quae Hummelbergii sunt non valde
placerent Capnioni! Auch Bernardus Adelmann schätzt ihn hoch (ibid.
201, 202). Rhenanus aber sagt: (ibid. 204.) Qui novi multorum annorum
experientia ex contubemio, quam vir integer sis et amans honesti u. s. w.
Vgl. auch unten. Uebrigens muss auch der Leser der Briefe H.’s den
Schreiber liebgewinnen, vgl. sein vernünftiges Urtlieil über den Bauern-