Erfindung und Gebrauch der chinesischen Schriftgattungen.
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gerollt, fiel und war kraftvoll und zierlich. Das Aussehen war
feuchtglänzend und dasjenige der herabhängenden Peilen. Man
befahl Tu-tö, im Kreise zu drehen seine Finger. Man liess
Pe-ying umwenden seine Handwurzeln. Man liess sie
auftragen die überragende Gestaltung auf das weissglänzende
Ungefärbte, herablassen die ausnehmenden Schauspiele für hundert
Geschlechtsalter h
Kao-tsu 2 war im Schreiben ganz ungeschickt. ^ ^|j
Lieu-mö-tschi sprach: Dieses ist zwar eine Kleinigkeit, aber
es bedeckt in seiner Verbreitung die vier fernen Gegenden. Es
ist zu wünschen, dass du ein wenig wieder aufmerksam bist. —
Kao-tsu war nicht fähig, hierauf seine Gedanken zu richten.
Er vertheilte überdiess, was sich an seinem Aufenthaltsorte
befand. Mö-tschi sagte jetzt: Mögest du nur dem Pinsel freien
Lauf lassen und grosse Schriftzeichen bilden. Wenn ein Schriftzeichen
im Durchmesser einen Schuh hat, so genügt dieses, um
etwas einzuhüllen. Zudem ist der Name dessen auch vortrefflich.
— Kao-tsu befolgte dieses. Auf einem Stück Papier
standen nicht mehr als sechs bis sieben Schriftzeichen, und es
war sogleich voll 3 .
Tai-tsu 4 verstand sich gut auf das Schreiben. Als er seine
Rangstufe erstieg, hörte er nicht auf, diese Kunst aufrichtig
zu lieben. Er schrieb mit ^ J Wang-seng-kien auf
das Schachbret. Als sie fertig waren, sagte er zu Kien:
Wen nennt man den Ersten? — Seng-kien antwortete: Wenn
ich, der Diener schreibe, so bin ich unter den Dienern der
Erste. Wenn derjenige, vor dem ich unter den Stufen stehe,
schreibt, so ist er unter den Kaisern der Erste. — Der Kaiser
lachte und sprach: Von dir lässt sich sagen, dass du dir gut
zu rathen weisst.
Sie-tschao-tsung sagte zu J Wang-tse:
Wie verhält sich deine Schrift zu derjenigen des Herrn
' Das Buch der Tsin.
2 Kao-tsu (der hohe Ahnherr) ist Lieu-yö, der spätere Kaiser Wu von Sung.
3 Das Buch der Sung.
4 Tai-tsn (der grosse Ahnherr) ist der spätere Kaiser Kao, Gründer des
Hauses Tsi.