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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 70. Band, (Jahrgang 1872)

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Haupt.

Da  hilp  mir,  maget  suze,
Dat  ich  dich  loven  muze
Dat  ich  vrouden  muze
haben.
Der  Schluss  fehlt  offenbar  in  der  Breslauer  Hs.  Derselbe ­
  ist  zu  ergänzen  aus  der  Hs.  der  k.  k.  Hof  bihliothek  3009;
in  derselben  stehen  auf  Fol.  238“—  239 a  die  Verse  84  ff.  der
Breslauer  als  ein  selbständiges  Gedicht  oder  Reimgehet,  in’s
Alemannische  umgeschrieben  mit  wenig  bedeutenden  Lesarten.
Der  Schluss  lautet:
In  ewiger  wunnen  ist  Mit  dem  du  maget  vnd  frouwe  bist
Vnd  hilff  mir  Jungfrö  süesze  Daz  ich  dich  loben  musze
Wann  du  bist  des  lobes  crone  Ob  allen  frouwen  gesegent
  schone
Hilff  mir  usz  not  du  gottes  kröne  Vnd  gib  dich  selber
mir  zu  lone
O  mater  o  filia  Des  waren  gottes  muoter  maria
Dir  sy  lobe  vnd  ere  Gegeben  hut  vnd  yemer  mere.
Eine  andere  Umarbeitung  der  Verse  84—139  der  rhedigeriscben
  Hs.  ist  enthalten  in  der  Gothaer  Pg.  Hs.
(Membr.  II.,  Nr.  37),  und  zwar  hinter  des  Bruder  Philipps
Marienleben.  Jacobs  und  Uckert,  Beiträge  u.  s.  w.  Bd.  II.
S.  260,  geben  zwar  nicht  den  Anfang,  aber  einige  Tbeile  aus
der  Mitte  und  den  Schluss.  Nach  H.  Rück  er  t,  Bruder
Philipp,  S.  280,  zählt  das  Ganze  90  Zeilen  und  beginnt  mit
den  Versen:
O  frawe  mait  minnecleich
Maria  aller  tugent  reich
welche  Zeilen  zunächst  mit  1110  ff.  in  V  2677  verwandt  sind.
Auch  die  von  Jacobs  und  Uckert  1.  c.  angeführten  Verse
deuten  zunächst  auf  diesen  in  V  2677  enthaltenen  Text:
V  2677.  G
)119.  Dv  rosen  rot  du  lylienwiz  dv  rose  rot  dv  lilie  weiz
Duzitejosevreudenpriz  dv  zeitlos  du  frewden  preis
            
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