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Haupt.
Benützt und umgearbeitet ist der Schluss der Frauenklage
V 2677, ferner in dem Bruchstücke eines Mariengedichtes von
139 Zeilen, das Th. Jacobi, Zeitschrift III, 130—134, aus
einer Hs. der rhedig er sehen Bibliothek zu B r e s 1 a u bekannt
gemacht hat.
Die Uebereinstimmung beginnt erst gegen das Ende. Es
scheint auch hier eine eigene Bearbeitung der Marienklage vorzuliegen,
und entweder der Schreiber oder ein anderer hat eine
Apostrophe an den Johannes evangelista eingeschoben. Nach
derselben wendet er sich wieder zu seiner Vorlage:
V 2667.
1069. Ir swester noch iohannes
guet
mochten ieren swaeren
muet
Nicht getrosten aine stunt
ier hertz was von quäle
wunt
Si was vntz an den dritten
tac
daz sivil grozzerchlage
phlac
1075. Si nam in ier gemuet
des suzzen iesus guet
Si gedaht in ier sinne
an sein grozze minne
Wie er ane sunde was
1080. von ier geporn do si
sein genas
Vnd wie er von got ier
was geben
si gedacht an sein reinez
leben
Vnd an alle sein milticheit
vnd als vns die schrift
seit
B
55. Nu sulen wir wider keren
Und sulen och vurbat leren
Von der vil reiner guder
Marien, godes müder.
Si was unz an den dirden
dach
60. Dat si grozer clagen plach,
Si nam in ir gemude
Alle irs kindes gude,
Si gedahte, wi he ir was
gegeven
Und an sin minnecliche
leven
65. Si gedahte an sine mildecheit
Und an sine groze geduldecheit