Ueber (las mhd. Ruch der Märterer.
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V 2677. D
Wer geit meinen äugen Paiclev spot vnd vrue
zeher regen vntz mier vnser herre chunt
ich wil nicht wann wai- tue . .
nes phiegen . .
Die Klage unserer Frau in V 2677 ist leise umgearbeitet
in mehreren Hss. enthalten. Hoffmann druckt ein Bruchstück
ab, Altd. BL I, 384, und bemerkt darüber: ,Zwei Pergamentblätter
in Octav aus dem XIV. Jahrh. in meinem Besitz,
vermuthlich Bruchstücke des Gedichtes, das vollständig in der
Heidelberger Hs. 341, Bl. 22—29 (Wilken S. 418) und
in einer Hs. vom J. 1472, die Docen besass (Mise. 1,94),
enthalten ist'. In Hoffmann’s Blättern ist das Gedicht im
Abschnitte mit drei Schlussreimen gegliedert; von solchen Abschnitten
und einem dritten abschliessenden Beim weiss V 2677
nichts. Die zwei Blätter Hoffmann’s umfassen die Verse
169—266 und 851—946.
Dieselbe Klage ist enthalten in V 3006. Diese Hs. lässt
einzelne Beimpaare aus, schiebt andere ein und kürzt am
Schlüsse in folgender Weise:
V 2677 V 3006. 128“
Urowemagetminnichleich
1109. maria aller gnaden reich
Des paradises suzzicheit
ein plvem aller miltieheit
Du pist der maget gimme
der patriarchen stimme
1115. Des hymelreiches wunne
ein cheiserliches chvnne
0 werde maget maria
suezze mueter du pia
Dv rosen rot du lylien wiz
O maria magit mynneclich
Muter aller gnaden rieh
Dez paradises suszekeit
Eyn crone aller mildekeit
Du bist der meyde gimme
Der patriarchen stymme
Eyn keiserliches könne
Dez hymmelriches wonne
Bistu edele maria
0 susze vnd o pia
Hilff vns daz dyne clage
Vnse fredeschilt sie an dem
jungesten tage.
Die Verse 1119—1176 fehlen in 3006 vollständig.