Üeber das mhd. Buch der Mfirterei*.
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Stuttgart poet. s. n. 4°. s. XV. Anzeiger 7, 287.
C. Wein hold gibt in den ,Mittheilungen des hist. Vereins
für Steiermark, Gräz 1859' S. 55 ff. Nachricht von einem
pergamentenen Doppelblatt aus dem Gerichtsarchive zu Mur au
in Steiermark. Dasselbe enthält auf den ersten vier Spalten
176 Verse (also auf der Spalte 44 Zeilen) eines Eustachius.
Diese Verse gehören hieher und sind 409-584 auf 68 b —69 1 '
der Hs. C. S. unter Nr. 25.
24. De sanctis Januario et Gordiano.
Uns sagt das puch alsus daz der vil pös Julianus
Het vil Christen gevangen die er het in den panden . . .
Das got in gab umb ir not umb ir marter und iren tot
Da helf uns Januarius ein und die gesellen sein.
C 71“.
25. De sancto Petro exorcista.
Pett-us got getermet was ze dienen als ich ez las
Und e er geweicht wurde do lait er manig swere purde . . .
Das wir ersten froleich mit Jesu Christo in sein reich
Des helf uns Marcellinus und sein geselle Petrus.
C 73“ P fehlt.
C. Weinhold 1. c. Das zweite Blatt dieses Murauer
Bruchstückes enthält die Verse 1—177, die darum genau
mit C stimmen, weil auch hier der 177. Vers genau so lautet:
,Die gotes diener horten das'. Da nun der 176. Vers des ersten
Blattes oder Vers 584 der Legende des Eustachius = 7446
in C, der 1. Vers in Petrus Exorcista des zweiten Blattes
— 7799, so entsteht eine Lücke von 352 Versen. Diese Lücke
kann nur in zwei Blättern = einem innersten Doppelblatt der
Lage bestehen, denn 352 = 44 X 8 oder den acht Spalten zu
44 Zeilen, deren wir bedürfen. Die Murauer Hs. hat somit
an dieser Stelle- nicht mehr gehabt als C. Zugleich erhalten
wir damit einen Beweis, dass C nicht willkürlich vermehrt ist,
was übrigens auch aus andern Gründen einleuchtet, sondern
dass P willkürlich viele Stücke ausgelassen hat.
Sitzb. <1. phil.-hist. 01. I.XX. Bd. m. Ilft.
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