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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 6. Band, (Jahrgang 1851)

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sammelte  dazu  eifrig  und  Hess  sich  nicht  wenige  Stücke  aus  verschiedenen ­
  gleichzeitigen  Handschriften  copiren.
Der  grösste  Theil  dieses  Apparates  gehört  jedoch  zur  dx-itten
Gruppe,  er  enthält  meist  Tractate  und  Abhandlungen  dogmatischen
Inhalts.  Es  versteht  sich,  dass  im  Falle  der  Benutzung  xind  Aufnahme ­
  einiger  dieser  Schriften  in  die  Reihe  unserer  Publicationen
aus  den  Originalhandschxüften  Copien  für  den  Druck  gemacht  werden ­
  müssten,  denn  die  letzte  Hand  scheint  der  Sammler  an  seine  Abschriften ­
  nicbt  gelegt  zu  haben,  wenigstens  nur  theilweise.
Ich  fühle  mich  verpflichtet,  dem  ausgezeichneten  Geschichtschreiber ­
  Wirtembergs,  der  mich  die  Ai’beit  durch  Verlängerung
der  gewöhnlichen  Ai’beitszeit  in  kürzerer  Zeit  vollenden  liess  als
es  sonst  möglich  gewesen  wäre,  den  lebhaftesten  Dank  abzustatten.
Von  dem  sonstigen  Ergebnisse  der  gepflogenen  Untei’suchung
der  Stuttgarter  Handschriften  spätex*.
Ungleich  reicher  und  ei’giebiger,  wie  natürlich,  ist  für  die  Geschichte ­
  des  Basler  Conciliums  die  öffentliche  Bibliothek  in  Basel
selbst,  und  ich  wollte  die  dortigen  Schätze  wenigstens  inventarisiren.

Ihre  successive  Benützung  ist  durch  die  preiswürdige  Liberalität ­
  der  Hen’en  Voi’stände  dieser  wichtigen  Bibliothek  ermöglicht.
Ich  fand  die  grösste  Bereitwilligkeit  und  wirklich  seltene  Förderung ­
  meiner  Arbeit  und  bin  dem  gelehx’ten  und  biedern  Professor
und  Oberbibliothekar  Ger  lach  zum  lebhaftesten  Danke  verpflichtet. ­

Die  Ergebnisse  meiner  Untersuchung  theile  ich  unter  Lit.  C
der  Beilagen  mit.
Ich  erlaube  mir,  zu  bemerken,  dass  ich  es  für  eine  Hauptaufgabe ­
  unserer  Commission  halte,  die  Untersuchungen  der  B  ib
  1  i  o  t  h  e  k  e  n  wie  der  A  r  c  h  i  v  e  fortzusetzen,
Je  eifriger  diese  gepflogen  werden,  desto  rascher  der  Fortschritt ­
  in  der  Sammlung  und  Vorbereitung  zum  Drucke.
^ch  habe  in  der  zweiten  Nummer  unsers  neuen  Notizenblattes
wieder  auf  zwei  neue  Handschriften,  die  seitdem  aufgetaucht  sind,
aufmerksam  gemacht.  (In  Ulm  und  Melk!)
Mögen  doch  die  Vorstände  unserer  vaterländischen  Bibliotheken ­
  und  Archive  uns  auf  die  Schätze  aufmerksam  machen,  die
ihrer  Obhut  anvertraut  sind.
            
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