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Das Diplom ist mit einer Bleibulle versehen. Diese hat um das
Bild des Herrschers die Lateral-Schrift MIXAHA KOMNHNOC 0
AOTKAC. Auf der Rückseite erscheint wieder der Erzengel, in der
Linken den Reichsapfel, den Stab in der Rechten, unten an der
rechten Seite steht:
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Unter den gewährten Vergünstigungen ist vorzüglich die Sicherheit
der Hintei’lassenschaft eines Ragusaners hervorgehoben ;
es scheint also mit der Uneigennützigkeit der damaligen Administration
eben nicht weit her gewesen zu sein ; auch hier wird mit
gerechter Ungnade (ouaix äyxvxx.rrjaig') gedroht. Ausdrücklich
wird noch eine Erweiterung der Handelsfreiheit im Vergleich zu
dem früheren Erlass des Vates erwähnt. —
Die Diplome IV, V, VI haben, wie Eingangs gesagt, Paläo logen
zu Urhebern. Die Genauigkeit der Angabe von Namen und
Daten überhebt uns hier langwieriger Vorbemerkungen. Wir gehen
daher gleich zur Beschreibung und Darlegung der einzelnen Urkunden
über.
IV ist eine goldene Bulle des letzten griechischen Kaisers
Constantin XI. Paläologus Dragases, ausgestellt im Monat
Juni der XIV. lndiction des Jahres 6959 oder 1451. Auf der
Kehrseite des Pergaments steht: Nr. 359. an. 1451; von einer
zweiten Hand: N. 19. del Pack. IX. Die Unterschrift, mit Mennig
geschrieben, ist schön und kräftig; sie lautet: KwgxvrTvog iv
XpigS) reö3sui itiardg ßxadsvg xxi aöroxpdcza)p ’Ptx>p.x'MV 6 RxlxioXoyog.
Die Goldbulle selbst ist trefflich erhalten. Auf der Hauptseite sieht
man das Standbild des Kaisers mit der Seitenumschrift:
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