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Trotz «1er Kürze der Zeit, welche kaum zur schicklichen
Vollendung anderer Arbeiten ausreichte, und trotz der Schwierigkeiten,
welche die Lesung dieser Actenstücke zum Theil «larbot,
gingen wir an ihre Abschrift, ihre Bearbeitung und Herausgabe
auf die Zukunft verspürend.
Jetzt sind wir im Stande, diese Documente der Oeflentlichkeit
zu übergeben. Es sind der Zahl nach sechs, drei davon
enthalten die genaueste Zeitangabe ihres Ursprunges und gehören
den letzten Paläologen an; die drei andern haben bloss
die Daten lies Monates und der Indiction, das Jahr aber ist
nicht bezeichnet. Ist schon desshalb die Bestimmung ihrer Geburt
Zweifeln unterworfen, so mehrt sich die Unsicherheit noch dadurch,
dass auch die Unterschriften ihrer Urheber, weil kurz und allgemein,
mehrfache Beziehungen zulassen, die denn auch in den
älteren wie neueren Repertorien sich kundgeben. Es kann daher
nur aus dem Inhalte selbst, namentlich aus gewissen Angaben von
Personen nach ihren Verhältnissen, mit Wahrscheinlichkeit auf
die Urheberschaft geschlossen werden. Glücklicher Weise finden
sich solche in denselben; nach sorgsamer Vergleichung und vorsichtiger
Prüfung sind wir zu der Ueberzeugung gelangt, dass alle
drei der Zeit angehören, welche unmittelbar der Einrichtung des
lateinischen Kaiserthums gefolgt ist, und dass sie sämmtlich
Angeli, Verwandte der entthronten Kaiser, zu Urhebern
haben.
Die Richtigkeit dieser Annahme wird sich aus der kurzen
Erörterung ergeben, welche wir jetzt über die einzelnen
Diplome selbst folgen lassen.
Dem Angeli eignen wir zu die Diplome I, II, III.
I. Diese Urkunde ist ein Erlass oder Edict (npoazccyp-a)
des Despoten Manuel Dukas zu Gunsten der Ragusaner,
ausgestellt im Monat März der VII. Indiction (ohne Jahreszahl),
und einfach unterzeichnet MavouyjX osaizözr^ 6 Aoüxag. Das Siegel
ist halbgebrochen. Man sieht eine Figur in männlicher Haltung.
Der Schnitt ist sauber. Der linke Arm ruht und trägt
das Oberkleid; der rechte stützt sicli auf einen Stab. Von der
Rand-Umschrift ist Folgendes erhalten: links AECIIOTHC, rechts
KOMNHNO AOTKAC. Auf der Rückseite zeigt sich ein bebartetes
Brustbild mit der Glorie, die rechte Hand gehoben, in der