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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 6. Band, (Jahrgang 1851)

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Schlesiens  Geschichte  im  Lande  selbst,  im  1.  Abschnitte  die  „Geschichtschreibung ­
  der  Geistlichkeit”,  und  im  2.  die  „Geschichtschreibung ­
  in  den  Städten”,  die  zweite  aber  die  „Leistungen  für
Mährens  und  Oesterreichisch-Schlesiens  Geschichte  ausserhalb
dieser  Länder”,  namentlich  in  Böhmen,  Oesterreich,  Ungern  und
Polen  begreift.  Diese  Ordnung  herrscht  auch  in  den  übrigen  Perioden ­
  vor,  die  jedoch  mit  dem  Eintritt  neuer  Bearbeiter  mitunter
noch  eigene  Unterabtheilungon  erhalten,  wie  z.  B.  die  II.  Periode
die  „Geschichtschreiber  aus  dem  Adel”,  dann  „Akatholische  und
durch  Religionssp  altungen  hervorgerufene  Geschichtschreiber.”
Den  behandelten  Stoff  haben  theils  gedruckte  Werke,  Abhandlungen, ­
  Aufsätze  in  Zeitschriften  u.  s.  w.,  welche  sowohl
in  Mähren  als  ausserhalb  desselben  seit  alter  bis  auf  die  jüngste
Zeit  erschienen  sind,  und  von  dem  Verfasser  mit  seltenem  Fleisse
verzeichnet  \turden,  geliefert,  theils  Handschriften,  wie  sie  in  den
Katalogen  und  „Reiseberichten”  des  verstorbenen  mährisch-  ständischen ­
  Archivars  Anton  Boczek,  dann  in  den  Verzeichnissen  der
von  den  ehemaligen  mährischen  Ständen  erkauften,  an  historischem
Material  und  ausgearbeiteten  Werken  überaus  reichen  Cerronischen
  Sammlung,  endlich  auch  in  gedruckten  Büchern,  insofern
diese  Manuscripte  benützten,  und  ihre  Fundorte  angaben,  enthalten ­
  sind.  Auch  Sammlungen  von  Handschriften  bei  einzelnen  Privaten, ­
  z.  B.  die  des  Grafen  von  Taroucca  u.  A.,  viele  Archive
und  Bibliotheken,  deren  historische  Schätze  dem  Verfasser  irgendwie ­
  zur  Kenntniss  gekommen,  wurden  nicht  übergangen,  und  auf
diese  Art  eine  solche  Masse  kritisch  noch  zu  bearbeitenden  Stoffes
zusammen  gebracht,  dass  zu  befürchten  steht:  das  Werk  werde,
statt  die  jüngere  Generation  zur  Ausarbeitung  einer  gründlichen
Geschichte  Mährens  aufzumuntern,  und  die  Arbeit  gewissermassen
zu  erleichtern,  sie  vielmehr  davon  abschrecken,  und  diess  um
so  mehr,  als  von  ihr  ausser  der,  allerdings  nothwendigen  Kenntniss ­
  der  historischen  Literatur  aller  österreichischen  Kronländer,
auch  die  von  Deutschland  mit  seinen  Rechts-,  Cullur-,  Verfassungsund ­
  Finanzgeschichten,  die  Geschichte  der  Philosophie,  des  Costüms,
  der  Kriegskunst,  der  Steuerverfassung,  der  Kirchen-  und
Literaturgeschichte,  der  der  Juden  u.  s.  w.,  deren  Bearbeiter  ohne
sorgfältige  Auswahl  (?.  B.  für  die  neueste  Zeit  unter  andern:
            
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