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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 6. Band, (Jahrgang 1851)

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zehn  Theile,  der  Schenkel  i)  ist  ein  Theil,  der  Kähil 2 ),  d.  i.  der
höchste  Theil  des  Rückens,  der  an  den  Nacken  stösst,  ist  ein  Theil
der  Luftröhre  mit  dem  Hals 3 ),  wie  die  eldscha 4 )  ist  ein  Theil,  die  zwei
Schultern  sind  zwmi  Theile,  die  zwei  Vorderbeine  sind  zwei  Theile,
jeder  der  Schenkel  ist  ein  Theil,  bleibt  ein  Knochen  oder  ein  Stück
Fleisch  noch  übrig  nach  der  Vertheilung,  so  sind  diess  Reste 5 ),
welche  dem  der  das  Kamel  zerlegte  gegeben  werden;  der  Verkäufer
des  Kameles  bedingt  sich  meistens  für  sich  selbst  den  Kopf,  die
Seiten  und  die  Eingeweide 6 ).  Oft  wird  beim  Glückspiele  statt  eines
jeden  der  zehn  Theile  des  Kameles  ein  ganzes  oder  mehrere  Kamele ­
  bestimmt.  Wollen  sie  nun  loosen,  so  rufen  sie  einen  Mann,
der  Chaussa 7 )  heisst,  welcher  missachtet 8 )  ist,  der  kein  Fleisch
isst  das  er  sich  gekauft  hätte,  sondern  es  erbettelt,  dem  werden
die  Augen  verbunden,  dann  wird  über  seine  Hände  ein  Midschwel,
d.  i.  ein  weisses  Gewand  geworfen,  damit  er  die  Bewegung  der  Pfeile
nicht  fühlt,  dann  wird  über  seine  Hand  die  Rebäbe»)  gebunden,  d.i.
ein  weiter  Sack,  in  dem  sich  die  Pfeile  bewegen,  dessen  Oeffnung
ist  so  enge,  dass  nur  immer  ein  Pfeil  herauskommen  kann,  dann
bringt  man  einen  Mann,  der  als  Aufseher  dabeisitzt  und  desshalb  10 )
heisst;  so  singt  schon  Ebü  Duweib 11 ),  wo  er  von  den  Himjaren  spricht:
Die  ® e< leotung  dieses  Wortes  fehlt  in  Kemus.
~)
=)  Jjj"
Die  Bedeutung  dieses  Wortes  fehlt  abermals  in  Kamus.
•)  ^\Jt\
7 )
8 )  S+‘
»)  ibjl
10 )
11 )  J  J  1
            
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