Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 6. Band, (Jahrgang 1851)

428

was  ist  das?  Er  antwortete 1 ).  Da  trug  sie  weiter  Und  was  hat
Gott  befohlen?  Moseilime  antwortete  darauf  mit  folgenden  Versen,
die  wir  ebenso  wie  die  vorgehenden  Aussprüche  ihres  Inhaltes  wegen
nicht  zu  übersetzen  für  passend  halten:

yui  öölii  0V3  •£  Ö~J1  jp  Öls
I  ^J.C-  uöÖü  ö  l_5  -l3  -i  ö  !j)
I  Aj  ö  -fc  —1->J  ö--.—i  Ö

Als  er  diese  Verse  gesprochen  hatte  rief  sie:  nurmit  ihm  vereinige ­
  ich  mich.  Moseilime  sagte,  so  hat  Gott  es  mir  eingegeben,
da  gab  sie  sich  ihm  hin.  Dann  aber  sagte  sie:  Mein  Ansehen  darf
nicht  so  plötzlich  vernichtet  werden,  es  wäre  diess  eine  Schmach
für  mein  Volk  und  dich;  hingegen  will  ich  das  Prophetenthum  dir
übergeben,  freie  um  mich  bei  den  meinen,  sie  werden  mich  mit
dir  verheirathen,  dann  herrsche  ich  mit  dir  über  den  Stamm  Temim.
Nun  trat  sie  mit  ihm  aus  dem  Zelte  und  die  beiden  Stämme
Iluneife  und  Temim  versammelten  sich.  Sedschähi  sprach  zu
ihnen:  er  hat  mir  das,  was  ihm  offenbaret  worden  ist,  vorgelesen
und  ich  fand,  das  cs  recht  ist  und  folge  ihm.  Moseilime  hielt  hierauf
um  Sedschähi  an  und  erhielt  sie;  als  man  ihn  frug,  was  er  als  Mitgift ­
  gebe,  antwortete  er:  Ich  erlasse  Euch  das  Nachmittagsgebet;
noch  bis  heutigen  Tages  beten  die  Leute  vom  Stamme  Temim  in
Reml 2 )  kein  Nachmittagsgebet  und  sagen:  das  ist  das  Mitgift
unserer  Edlen,  das  wir  nicht  herausgeben.  Ein  Dichter  des  Stammes
Temim  singt  der  Sedschähi  spottend:

‘)  yp  ^“3  Ü  loö^sl  llilo-  äISI  öly  jl'

Lfi  li!  y^  Ic-1  l-« 9

2 )
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.