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versah ich mich, so erhob er sich in sitzende Stellung und sprach :
fürwahr, es hat sich ein Schleicher eingeschlichen, fürwahr es kam
ein Feind über uns. Darauf antwortete ich: und wer sollte über
dich kommen, der du ein König bist. Da sprang er auf den Becher
zu, nahm ihn und liess ihn aus der Hand fallen.
Seddüs hatte diese ganze Unterredung belauscht, als er sich
nun Morgens zu Hudschr zurück begab sagte er:
Die Furchtsamen brachten zweifelhafte Kunde,
Voller Schrecken, wahres hörst aus meinem Munde.
Wer nur zweifelhafte Nachricht dir verschafft
Der verschafft fürwahr nur unwillkomm’ne Kunde.
Dann erzählte er ihm, was er gehört und gab ihm den Ort des
Lagers an, da rief Hudschr seine Leute zusammen und überfiel
Ibn-ol-Hubüle’s Lager. Seddüs aber drang im Kampfe gen Ibn-ol-Hubüle
vor, erlegte ihn und schnitt ihn den Kopf ab, auch Hind
gerieth in Gefangenschaft. Als man sie vor Hudschr brachte, sprach
er: 0 Seddüs, thue ihr was ihr gebührt. Er tliat es und liess zwei
Pferde herbeiführen, ein abgetränktes ‘) und ein zu tränkendes 3 ),
an diese ward sie gebunden; dann wurden die Pferde mit Hieben
angetrieben und zerrissen sie. Da sang Hudschr: 3 )
*)
2 )
3 ) Ganz ähnlich diesem Verse klingen die vom Schieb Rifa’a in Beschreibung
seiner Reise angeführten Verse eines Beduinen an sein Weib :